Volltextsuche über das Angebot:

2 ° / -3 ° Nebel

Navigation:
Google+
Hafencity: Stadt will Veränderungssperre um weiteres Jahr verlängern

Hafencity: Stadt will Veränderungssperre um weiteres Jahr verlängern

Am Montagabend berät der Ortsbeirat Neustadt unter anderem über eine Veränderungssperre für das Areal der geplanten Hafencity am Neustädter Hafen. Die Geltungsdauer soll bereits zum zweiten Mal verlängert werden.

Voriger Artikel
Parteitag in Dresden: Gebhardt als Parteichef der Linken in Sachsen bestätigt
Nächster Artikel
SPD, Grüne und Linke planen Eilantrag zur Sanierung der Dresdner Albertbrücke

Investor USD plant den Bau der sogeannten "Hafencity".

Quelle: Stephan Lohse

Die Stadt will damit verhindern, dass auf den Grundstücken im betreffenden Areal Veränderungen vorgenommen werden, die „den Zielen der Stadtentwicklung zuwider laufen“.

phpf88b541178201307161211.jpg

Der Kran demonstriert, wie hoch die geplanten Bauten der Hafencity werden sollen.

Zur Bildergalerie

Auf dem Gebiet zwischen Neustädter Hafen, Arzneimittelhersteller Menarini, Leipziger Straße und Citybeach planen die Stadt Dresden und die USD Immobilien GmbH ein neues Stadtviertel vorwiegend mit hochwertigen Wohnungen. Dieses Bauprojekt führte zu heftigen Diskussionen. Aufgrund des massiven Druckes aus der Bevölkerung wurde die Auslegung des Vorentwurfes des Bebauungsplanes verlängert. Am Ende gingen über 200 Zuschriften mit Kritiken, Anregungen und Änderungswünschen bei der Stadtplanung ein. Nun gilt es, „private und öffentliche Belange zu ermitteln und gerecht unter- und gegeneinander abzuwägen. Dies ist bis zum 20. März 2014 (bis dahin gilt die erste Verlängerung der Veränderungssperre, die Red.) nicht zu bewerkstelligen“, so die Stadt. Deshalb eine Veränderungssperre für ein weiteres Jahr.

Wann mit einer Entscheidung der Verwaltung zu rechnen ist, ob das Verfahren zur Erstellung eines B-Planes für die Hafencity überhaupt weitergeführt wird, darauf gab es noch keine Antwort von der Stadt. „Für die Fortsetzung des Bauleitplanverfahrens ist entscheidend, ob die rechtlichen Voraussetzungen für eine Planung gegeben sind“, hieß es auf Anfrage der DNN.

Auch die Auswertung des Junihochwassers 2013 durch die Umweltbehörden ist laut der Stadt noch nicht abgeschlossen. Interessant ist jedoch folgende Aussage, die sich in der Begründung der Vorlage findet, die im Ortsbeirat Neustadt auf der Tagesordnung steht: „Das aktuelle Hochwasserereignis 2013 hat [...] zu erheblich höheren Wasserständen in dem Stadtteil geführt als nach den Erfahrungen vom Augusthochwasser 2002 von Fachbehörden vorherberechnet. Damit ergeben sich andere Tatbestände und Handlungsvorgaben für künftige Hochwasser-Ereignisse, die im Hinblick auf die beabsichtigte bauliche Nutzung der Bauflächen einer vertiefenden Betrachtung bedürfen."

Catrin Steinbach

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Stadtpolitik
Anzeige
  • 13. Februar

    Ob Gedenken, Täterspuren oder Menschenkette: Alle Infos finden sie in unserem Special zum 13. Februar in Dresden mehr

  • Semperopernball
    Semperopernball

    Alle Infos, alle Highlights, die schönsten Bilder - der Semperopernball in Dresden. mehr

Städtewetter
Heute -° / -° -
- -°/-° -
- -°/-° -
Wettersponsor

Das Wetter in und um Dresden präsentiert Ihnen die Toskana-Therme Bad Schandau.