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Hängepartie bei Erweiterung des Dresdner Alaunplatzes

Hängepartie bei Erweiterung des Dresdner Alaunplatzes

Ein Jahr nachdem der Dresdner Stadtrat auf Antrag der Grünen-Fraktion beschlossen hatte, dass die Stadt das 40 000 Quadratmeter große Areal westlich des Alaunplatzes zum Zwecke der Erweiterung der Parkanlage erwerben solle, hat sich noch immer nichts getan.

Nach Auskunft der Stadt ist bislang kein Kaufvertrag zustande gekommen. Als Grund dafür nannte die Verwaltung unerfüllbare Bedingungen des Eigentümers - des Freistaats. Das Liegenschaftsamt wolle ungeachtet dessen die Verhandlungen weiter fortsetzen, um den Kauf der Fläche doch noch zu erreichen.

Grünen-Stadtrat Torsten Schulze kritisierte das Vorgehen der Stadt am Donnerstag als "Pingpong-Spiel auf dem Rücken der Neustädter". Seit 13 Jahren werde von Verhandlungen gesprochen, doch nie sei zuvor von unerfüllbaren Forderungen die Rede gewesen, so Schulze. Den Neustädtern werde die so dringend benötigte zusätzliche Freifläche seit Jahren vorenthalten. Schulze argwöhnt unter anderem ein unzulässiges Eingreifen des Freistaates in die Planungshoheit der Stadt.

Der Alaunplatz gehört neben den Elbwiesen zu den am intensivsten genutzten Freiflächen in Dresden. In der Neustadt besteht ein existenzieller Mangel an Grünflächen und öffentlichen Freiräumen, der Alaunplatz zeigt vielerorts Zeichen starker Übernutzung. "Ein Großteil der Defizite kann mit dem Erwerb der 40 000 Quadratmeter des ehemaligen 'Russensportplatzes' gemindert werden", so Schulze.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 13.04.2012

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