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Grünes Licht: Dresden kann 190 Millionen Euro in Kitas und Schulen verbauen

Förderprogramm Grünes Licht: Dresden kann 190 Millionen Euro in Kitas und Schulen verbauen

Dresden kann in den nächsten Jahren fast 140 Millionen Euro Fördermittel in Kindertagesstätten und Schulen verbauen und so mit Eigenmitteln rund 190 Millionen Euro investieren. Die Zuschüsse kommen aus einem Investitionsprogramm des Freistaat im Gesamtumfang von 800 Millionen Euro.

Dresden kann in den nächsten Jahren fast 140 Millionen Euro Fördermittel in Kindertagesstätten und Schulen verbauen

Quelle: dpa

Dresden. Dresden kann in den nächsten Jahren fast 140 Millionen Euro Fördermittel in Kindertagesstätten und Schulen verbauen und so mit Eigenmitteln rund 190 Millionen Euro investieren. Die Zuschüsse kommen aus einem Investitionsprogramm des Freistaat im Gesamtumfang von 800 Millionen Euro, das von Bund, Land und Kommunen gespeist wird.

„Das Programm ist eine wertvolle Unterstützung bei der existenziell wichtigen Aufgabe, eine gute Bildungsinfrastruktur zu schaffen“, erklärte Bürgermeister Peter Lames (SPD) gestern. Wie berichtet, hatte der Freistaat kürzlich den Projekten der Stadt seinen Segen erteilt.

Das Gesamtpaket besteht aus zwei Säulen. Aus dem Budget „Bund“, erhält die Stadt rund 35 Millionen Euro, die nach den Vorgaben aus Berlin bis Ende 2018 verbaut sein müssen. Das Geld fließt in elf Kitas (28,8 Millionen Euro) und eine Schule (6,2 Mio Euro). Ergänzt um Eigenmittel der Stadt sollen so 38,4 Millionen Euro allein in die Kindereinrichtungen und 9 Millionen in die Schule fließen. „Damit können wir mittelfristig über 1200 Kita-Plätze in Dresden sichern“, freut sich Sozialbürgermeisterin Kristin Kaufmann (Die Linke). Nur die Kitas Mockethaler Straße und Johann-Meyer-Straße sowie die Kitas Bruhmstraße und Jakob-Weinheimer-Straße, für die der Ersatzneubau in der Friedrich-Wolf-Straße (Langebrück) errichtet wird, können während der Bauzeit am bestehenden Standort bleiben. Die Planungen, welche Kita wann zeitweise umziehen muss, liefen bereits. Längere Anfahrtswege für die Eltern würden sich wohl nicht vermeiden lassen, bat Kaufmann schon jetzt um Verständnis.

Weitere 104 Millionen Euro kommen aus der zweiten Säule, dem „Sachsenbudget“, und fließen ausschließlich in Schulen. Einschließlich der Eigenmittel der Stadt können damit bis 2020 rund 142 Millionen Euro investiert werden.

Finanzbürgermeister Hartmut Vorjohann (CDU) hatte das Paket in der Vergangenheit massiv kritisiert, weil parallel dazu vom Freistaat an anderer Stelle Gelder von den Großstädten auf die kleinen Gemeinden verlagert werden. Damit büßt Dresden dauerhaft 21 Millionen Euro jährlich ein.

Von Ingolf Pleil

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