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Grünen-Bundesspitze zu Gast in Dresden: Tag der lebendigen Demokratie

Grünen-Bundesspitze zu Gast in Dresden: Tag der lebendigen Demokratie

Dresden. Die Grünen-Bundesspitze hat unmittelbar vor dem in Dresden geplanten Neonazi-Aufmarsch zu Gegenwehr aufgerufen. „Wir werden uns daran aktiv beteiligen", sagte die Parteivorsitzende Claudia Roth am Montagmittag in Dresden, wo der Opfer der Bombardements auf die Stadt vor 67 Jahren gedacht wurde.

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Die Bundesvorsitzenden der Partei Bündnis 90/Die Grünen Claudia Roth (r.) und Cem Özdemir (2.v.r) sowie Renate Künast (2.v.l.) und Jürgen Trittin (l.) zu Gast in Dresden.

Quelle: dpa

„Für uns ist der Gedenktag auch ein Tag der lebendigen Demokratie", sagte Roth. Es sei wichtig, dass die Bürger an diesem Tag auch auf die Straße gingen, um sich gegen Neonazis zu wehren.

„Wir wollen, dass in Deutschland niemand mehr Angst hat, eine Kirche, eine Synagoge oder eine Moschee zu besuchen", sagte Roth. Sie trauere in Dresden auch um die zehn Opfer der Zwickauer Neonazi-Terrorzelle. „Deshalb fordern wir an diesem Tag dazu auf, alles aufzuklären, wie es überhaupt möglich sein konnte, dass über Jahre hinweg dieser Rechtsterrorismus seine blutige Spur in unseren Land hinterlassen hat."

Parteirat und -vorstand der Grünen hatten ihre turnusmäßige Sitzung von Berlin nach Dresden verlegt, um sich im Anschluss an der Menschenkette um die Altstadt und an friedlichen Blockaden des Neonazi-Aufmarsches zu beteiligen. Auch zahlreiche andere Bundes- und Landespolitiker haben sich angekündigt.

Dresden gedenkt bis zum Abend der Opfer der Bombardierungen vor 67 Jahren. Parteien, Kirchen und Verbände haben zum friedlichen Protest, das linke Bündnis „Dresden nazifrei" zur Blockade des geplanten Fackelmarsches von Rechtsextremisten aufgerufen. Die Polizei ist mit einem Großaufgebot aus mehreren Bundesländern präsent. Sie will Ausschreitungen zwischen Linken und Rechten verhindern, bei denen im Vorjahr mehr als 100 Polizisten verletzt wurden. Neonazis nutzen den Gedenktag seit Jahren immer wieder für Aufmärsche und leugnen die Kriegsschuld der Deutschen.

dpa

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