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Grüne fordern weniger Subventionen für Flughafen Dresden

Grüne fordern weniger Subventionen für Flughafen Dresden

Nach dem die Fluglinie Etihad Regional sämtliche Flugverbindungen von und nach Dresden kurzerhand gestrichen hat, fordern die Grünen im Sächsischen Landtag eine Senkung der Subventionen.

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Der Flughafen Dresden.

Quelle: PR

Als Argument führen sie die niedrigen Fluggastzahlen an, die deutlich unter den Prognosen liegen. Die Zahl der Fluggäste am Flughafen Dresden ist mit 1,7 Millionen (2014) mehr als eine halbe Millionen niedriger als in den Prognosen für 2010 erwartet (2,26 Millionen). Dies geht aus einer Antwort auf eine Kleine Anfrage der Grünen-Fraktion hervor.

Die zu hohen Prognosen bedeuteten einen unnötig starken Ausbau, der zu weiteren unnötigen  Folgekosten führe. „Das ist Steuergeldverschwendung", kritisierte Eva Jähnigen, verkehrspolitische Sprecherin der Fraktion Bündnis 90 / Die Grünen.

Seit 1990 bis 2013 hat die Flughafen Dresden GmbH rund 550 Milliarden Euro in den Betrieb investiert. Der Freistaat Sachsen hat davon nach eigenen Angaben etwa 268 Millionen Euro finanziert. Allein zwischen 2010 und 2013 Jahren lief ein Defizit von insgesamt 39,6 Millionen Euro auf. Jähnigen will deshalb den Zuschuss des Freistaats senken. „Die Subventionen sind deutlich zu reduzieren und das Geld dort einzusetzen, wo es für eine umweltverträgliche, sichere und bezahlbare Mobilität für alle Menschen im Freistaat am besten wirkt."

Am Mittwoch hatte die Fluggesellschaft Etihad Regional bekanntgegeben, dass sie sämtliche Verbindungen zu und von den Flughäfen Dresden und Leipzig/Halle streicht. Damit verliert der Dresdner Flughafen einen wichtigen Anbieter für die Flugziele Zürich, Amsterdam und Wien sowie in Leipzig/Halle die Flugziele Amsterdam, Paris, Zürich und Genf. Laut Flughafen-Gesellschaft arbeitet das Management an einem zügigen Ersatz.

dbr

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