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Grüne fordern mehr Hochwasser-Überflutungsflächen in Sachsen

Grüne fordern mehr Hochwasser-Überflutungsflächen in Sachsen

Die Grünen in Sachsen fordern mehr Überflutungsflächen für den Fall eines erneuten Hochwassers. „Wir müssen aus den Ereignissen lernen. Wir können nicht alle paar Jahre ein neues Jahrhunderthochwasser hinnehmen“, sagte die umweltpolitische Sprecherin der Fraktion, Gisela Kallenbach, am Freitag in Dresden.

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Quelle: dpa

In Sachsen gebe es zu wenig Flächen, die steigendes Flusswasser aufnehmen könnten.

Kallenbach bezog sich dabei auf eine Studie des WWF-Auen-Institutes im baden-württembergischen Rastatt, die ihre Fraktion in Auftrag gegeben hatte.Die Studie schlägt unter anderem vor, 17 neue Überflutungsflächen entlang von Elbe, Zwickauer oder Freiberger Mulde mit einer Gesamtfläche von rund 3400 Hektar in ehemaligen Flussauen zu schaffen.

Technischer Schutz sei zwar wichtig, um Orte vor den Fluten zu schützen, sagte Kallenbach. Jede andere Fläche solle aber für ökologischen Hochwasserschutz zur Verfügung gestellt werden.Die Grünen warfen der Regierung vor, zu wenig für den ökologischen Hochwasserschutz zu tun. So sei nach der Flut von 2002 die Rückverlegung von 49 Deichen geplant gewesen - so sollte eine Überflutungsfläche von 7500 Hektar entstehen. Bis heute wurden den Grünen zufolge aber nur zwei Maßnahmen mit einer Überflutungsfläche von 111 Hektar umgesetzt. Andere Maßnahmen zum Hochwasserschutz hätten Priorität gehabt, sagte ein Sprecher des Umweltministeriums auf Anfrage.

Dabei sei es vor allem darum gegangen, Menschenleben, Städte und Dörfer zu schützen. Die Juni-Flut habe gezeigt, dass technischer Hochwasserschutz wie Mauern oder Schutzwände gegriffen habe. Zudem sei man mit Landwirten im Gespräch über mögliche Überflutungsflächen. Solche Entschädigungs- und Planungsverfahren seien allerdings aufwendig.

dpa

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