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Gewichtige Geschenke zum Abschied: Orosz und Hilbert verabschieden Dresdner Ressortleiter

Gewichtige Geschenke zum Abschied: Orosz und Hilbert verabschieden Dresdner Ressortleiter

Der designierte Oberbürgermeister Dirk Hilbert (FDP) hat die scheidenden Bürgermeister der Stadt verabschiedet und ihnen mit gewichtigen Geschenken für ihre Arbeit gedankt.

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Winfried Lehmann, Ralf Lunau, Martin Seidel und Jörn Marx (v.l.) wurden in den Beigeordneten-Ruhestand verabschiedet. Detlef Sittel bleibt Ordnungsbürgermeister und die Amtszeit von Finanzbürgermeister Hartmut Vorjohann endet nächstes Jahr.

Quelle: Dietrich Flechtner

Hilbert gab den bisherigen Beigeordneten Jörn Marx (Bau), Ralf Lunau (Kultur), Martin Seidel (Soziales) und Winfried Lehmann (Allgemeine Verwaltung) ein Stück Geschichte mit auf den künftigen Weg. Jeder erhielt am Montag bei einer feierlichen Verabschiedung im Kulturrathaus einen originalen Stein aus dem Dresdner Rathaus. Die Steine seien so belassen, wie sie wahrscheinlich seit 100 Jahren in einem der Innenhöfe eingelassen waren. Wenn der Blick der bisherigen Bürgermeister künftig auf diesen Stein fällt, dann soll er sie daran erinnern, dass sie im Rathaus für eine Zeitlang ein gewichtiges Wort mitzureden hatten. Gleichzeitig zeige der Stein auch, dass sie mitgebaut haben am „Haus Dresden“, aber bisweilen auch „Stein des Anstoßes“ waren.

Als langjährige Chefin der scheidenden Ressortchefs dankte auch die frühere Oberbürgermeisterin Helma Orosz (CDU) den Männern. Was sie geleistet hätten, könne sich sehen lassen. „Der Erfolg hat viele Väter, Misserfolge bleiben nicht selten am Beigeordneten hängen“, sagte Orosz vor Stadträten, Vertretern aus Kultur und Wirtschaft, Verbänden und Parteien und bat um Verständnis für die Bürgermeister, „auch wenn sie sicher nicht unser Mitleid brauchen“. Dresden habe sich hervorragend entwickelt und die Bürgermeister hätten dazu einen wesentlichen Beitrag geleistet.

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Er folgt auf Jörn Marx (CDU)

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Den schwersten Stein (2200 Gramm) erhielt Winfried Lehmann, der nach Hilberts Worten immer ein „Schwergewicht“ in der Bürgermeisterrunde gewesen sei. Der Beigeordnete für Allgemeine Verwaltung, der schon 1990 als Hauptamtsleiter in der Stadtverwaltung angefangen hatte, erinnerte daran, wie damals „ohne einen Schimmer von kommunaler Selbstverwaltung“ begonnen worden sei und wie sich ein Ratgeber aus dem Westen ein Jahr später wunderte, dass er als Maschinenbauingenieur immer noch in seinem Verwaltungsjob war. Lehmann blieb schließlich 25 Jahre und ist auch stolz auf das Geschaffene in der Stadt. Er appellierte an die Dresdner: „Treten wir alle dem Häßlichen entgegen, dass derzeit droht, dem Ruf der Stadt zu schaden“.

Ingolf Pleil

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