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Geplanter Elbeparkplatz in Dresden-Blasewitz: Anwohner wollen Ergebnisse sehen

Geplanter Elbeparkplatz in Dresden-Blasewitz: Anwohner wollen Ergebnisse sehen

Ein Stoppschild plus Haltelinie soll künftig den Autofahrern unterhalb des Blauen Wunders Einhalt gebieten. Zumindest dann, wenn der geplante Parkplatz am Elbufer tatsächlich gebaut wird.

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Der Parkplatz am Blauen Wunder in Dresden.

Quelle: Dominik Brüggemann

Bei der öffentlichen Erörterung des Planungsvorentwurfs am Montagabend im Ortsamt Blasewitz konnten die zuständigen Verwaltungsmitarbeiter allerdings keinen konkreten Termin nennen. Einer Debatte um das Für und Wider der 73 Stellplätze tat dies jedoch keinen Abbruch. Die Mitarbeiter der Verwaltung nahmen die Vorschläge und Einwände für ihre weiteren Planungen auf.

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Die Parkplatzregelung am Blasewitzer Elbufer am Schillergarten soll offiziell geregelt werden. Ein Parkplatz mit 73 Stellflächen soll gebaut werden.

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Frank Baumgürtel, einer der drei Geschäftsführer des Schillergartens, setzte sich lautstark für den Bau des Parkplatzes ein. „Hier geht es doch nicht nur um unsere Gaststätte. Alle Gewerbetreibenden am Schillerplatz befürworten den Platz“, war er überzeugt und widersprach einer Vorrednerin. Vielmehr könne er nicht nachvollziehen, warum die Verwaltung so langsam agiere.

Carsten Biesok (FDP) pflichtete als Blasewitzer Ortsbeirat bei: „Dieser Beschluss aus dem Jahr 2011 hätte schon lange umgesetzt sein müssen.“ Auch zweifelte er die Arbeit des Umweltamtes an, dass ein benötigtes Artenschutzgutachten nicht lieferte, da das Hochwasser im Sommer 2013 die Zählung verhindert hatte. „Die Ergebnisse hierzu erhalten wir frühestens im August. Ohne das Gutachten geht es jedoch nicht weiter“, berichtete Andrea Steinhof, Abteilungsleiterin in der Stadtplanung. Da die Planung rechtssicher sein muss, nehme das gesamte Planungsverfahren daher soviel Zeit in Anspruch.

Für die Gegner des Vorhabens äußerte sich unter anderem der Dresdner Grünen-Politiker Wolfgang Deppe: „Es geht hier nicht nur um den einzelnen Grashalm, sondern um die gesamten Elbauen, die weiter geschützt werden müssen“, wehrte er sich gegen das Vorhaben, das Areal aus dem bestehenden Landschaftsschutzgebiet herauszulösen.

Wenn der Vorentwurf samt der fehlenden Gutachten und der Belange der Bürger geprüft ist, folgt als nächster Schritt die Vorstellung des konkreten Entwurfs. Im Anschluss muss letzterer erneut geprüft werden und könnte dann als Satzungsbeschluss bestätigt werden. Bis dahin bleibt der Status quo auf dem gepflasterten Platz am Blasewitzer Elbufer: Die Autos fahren und parken geduldet im Landschaftsschutzgebiet. „Etwas anderes habe ich nicht gehört“, schätzte Heiko Ziesch, Verkehrsplaner bei der Stadt, die mittelfristige Parkplatzsituation am Blauen Wunder ein.

dbr

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