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G7-Finanzgipfel berät in Dresden über Bekämpfung der Terrorismusfinanzierung

G7-Finanzgipfel berät in Dresden über Bekämpfung der Terrorismusfinanzierung

Die Finanzminister der sieben großen Industrieländer (G7) wollen bei ihrem Treffen in Dresden über die Bekämpfung der Terrorismusfinanzierung sprechen.

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Für das G7-Treffen der Finanzminister in Dresden vom 27. bis 29. Mai stehen bereits Sicherheitszäune. Beim Treffen muss mit Einschränkungen in einer Zone rund um das Taschenbergpalais gerechnet werden.

Quelle: Dominik Brüggemann

Bei dem Gipfel vom 27. bis 29. Mai gehe es zudem um Finanzmarktregulierung, Wachstum sowie Kooperation beim Thema Steuern, teilte das Bundesfinanzministerium am Donnerstag in Dresden mit. Bei dem Treffen werden außer den Ressortchefs auch die Notenbankpräsidenten der Länder und Vertreter internationaler Institutionen anwesend sein, darunter die Chefin des Internationalen Währungsfonds (IWF), Christine Lagarde, Weltbank-Präsident Jim Yong Kim und der Präsident der Europäischen Zentralbank, Mario Draghi.

Am Mittwochabend (27. Mai) wird Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) seine Kollegen in der Frauenkirche begrüßen. Die Konferenz beginnt am Tag darauf mit einem Novum: Dann kommen Minister, Banker und Wissenschaftler zum Gedankenaustausch zusammen. „Die Lenker treffen die Denker“, beschrieb eine Ministeriumssprecherin die Runde, die es in dieser Form bei bisherigen G7-Finanzgipfeln noch nicht gegeben habe.

Insgesamt reisen 20 Delegationen mit etwa 250 Mitgliedern an. Bislang haben sich 490 Medienvertreter aus aller Welt angemeldet. Tagungsorte sind das Residenzschloss und das Hotel Taschenbergpalais Kempinski. Der Bereich ist mit einem Zaun abgesperrt, den die Polizei eigens für das Treffen anfertigen ließ. Nach Aussagen von Polizeisprecher Mirko Göhler soll der auf massigen Betonsockeln montierte Zaun ins barocke Stadtbild passen. 80 000 Euro ließ sich der Freistaat Sachsen die Absperrung kosten. Göhler ging davon aus, dass er auch später für Großeinsätze dienen kann.

Details zum Sicherheitskonzept nannte die Polizei nicht. Sachsen werde von anderen Bundesländern unterstützt, hieß es. Bei drei angemeldeten Demonstrationen im Umfeld der Tagung sieht die Polizei kein Konfliktpotenzial.

Das Dresdner G7-Treffen möchte als klimafreundlich in die Geschichte eingehen. Da die Minister mit ihren Staatskarossen auch einen „CO2-Fußabdruck“ in der Elbestadt hinterlassen, will sich das Bundesfinanzministerium die Emissionen von einer Umweltorganisation berechnen lassen und dann für Klimaschutzprojekte spenden.Schäuble will seinen Gästen zudem das neugestaltete Münzkabinett der Kunstsammlungen Dresden präsentieren, das erst am 6. Juni mit einem Festakt offiziell eröffnet wird.

dpa

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