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Fünf Bewerber für Bau des Kulturkraftwerks Mitte in Dresden

Fünf Bewerber für Bau des Kulturkraftwerks Mitte in Dresden

Die einen nennen es Kunst-, die anderen Kulturkraftwerk, das im früheren Heizkraftwerk Mitte des Stromversorgers Drewag unweit der Dresdner Musikhochschule am Wettiner Platz entstehen soll: eine neue Heimstatt für die Dresdner Staatsoperette und das Theater Junge Generation (TJG).

Wie auch immer der Name letztlich lauten wird, es gibt fünf Investoren, die sich um den Bau des neuen Dresdner Gravitätszentrums in Sachen Kultur bemühen. Das bestätigte Stadtsprecher Kai Schulz auf DNN-Anfrage.

Diese Anzahl der ernsthaften Bewerber um den Kulturbau ist erfreulich, denn im Vorfeld gab es bereits Gerüchte, dass sich niemand auf die europaweite Ausschreibung hin gemeldet hätte. Eine Ente, wie sich jetzt zeigt, möglicherweise aber eine, die durch das Scheitern der ersten Ausschreibung genährt wurde. Denn der erste Versuch, einen Bewerber zu finden, misslang, weil alle damals sechs eingereichten Anträge nach Angaben der Stadt formal-inhaltliche Fehler aufgewiesen haben. Ob die Bewerber damals wegen zu hoher finanzieller Forderungen ausscheiden mussten, ließ die Stadt offen. Laufende Ausschreibungen würden nicht kommentiert, hieß es lapidar.

Optimistischerweise geht die Stadtspitze weiter davon aus, dass das Kulturkraftwerk für 86,7 Millionen Euro gebaut werden kann. Mehr hat der Stadtrat auch nicht bewilligt. Durch die erneute Ausschreibung ist es zu einem Zeitverzug in der Planung von vier Wochen gekommen. Doch nach Angaben von Kulturbürgermeister Ralf Lunau (parteilos) kann dieser Verzug im weiteren Verlauf des Projektes wieder aufgeholt werden.

Lenkungsgruppe tagt

Nächste Woche tagt dazu die Lenkungsgruppe, ein eigens eingerichtetes informelles Gremium aus Stadträten und Experten der Verwaltung und Wirtschaft, die sich mit dem derzeitigen Stand der Ausschreibung und den Angeboten der fünf Bewerber befassen wird. Zeitlich gibt es für die Operette in Leuben zunächst kein Problem. Laut Stadt gibt es eine unbefristete Betriebserlaubnis. Beim TJG allerdings endet diese Erlaubnis im August 2015.

Seit 65 Jahren ist das Operettenhaus in Leuben ein Provisorium, spielt das Volkstheater im ehemaligen Leubener Gasthof "Feen-Palast". Die städtische Tochter Stesad betreibt nun die Ausschreibung, die letztlich dazu führen soll, dass die Operette spätestens ab Spätsommer 2016 im Stadtzentrum Vorstellungen geben kann. Bereits im März 2013 soll ein Bieter den Zuschlag erhalten, für Januar 2014 ist der Baubeginn geplant, und der Probebetrieb ab Anfang 2016. Ralf Redemund

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 30.08.2012

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