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Freistaat gibt Millionen für marode Schwimmhalle am Freiberger Platz

Freistaat gibt Millionen für marode Schwimmhalle am Freiberger Platz

Nach 15 Jahren kann ein Kapitel der Dresdner Stadtgeschichte zumindest vorerst ad acta gelegt werden. Sachsens Innenminister Markus Ulbig (CDU) hat am Mittwoch dem Dresdner Sportbürgermeister Winfried Lehmann (CDU) sowie den Bäderchefs Matthias Waurick und Ursula Gefrerer einen millionenschweren Fördermittelbescheid übergeben.

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Quelle: Sebastian Kahnert

Insgesamt 3,86 Millionen Euro steuert der Freistaat zur Sanierung des Schwimmhallenkomplexes am Freiberger Platz bei. „Dresden spielt in der sächsischen Sportförderung eine wichtige Rolle“, sagte Ulbig. „Mit diesem Bescheid steigern wir das Lebensgefühl doppelt durch eine Aufwertung der Stadtlandschaft und besten Bedingungen für den Schwimmsport.“ Lehmann sprach von einem „zweigeteilten Förderprojekt“ der 23,5 Millionen teuren Sanierung. Insgesamt würden etwa zehn Millionen Euro an Fördermitteln in die Sanierung fließen.

Aus dem Archiv:

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Am Mittwochabend legte Dresdens Schwimmlobby einen symbolischen Grundstein für die Sanierung der maroden Halle am Freiberger Platz.

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„Es war nicht abzusehen, dass sich das Land in dieser Größenordnung beteiligt“, lobte FDP-Stadträtin Barbara Lässig. „Ein bisschen Frust bleibt trotzdem, weil die Sanierung der am stärksten ausgelasteten Schwimmhalle so lange warten musste.“ Thomas Blümel, sportpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion im Stadtrat, erklärte: „Mit der Sanierung und der Erweiterung der Halle wird sich die Situation sowohl für den Spitzen- als auch für den Breiten- und Schulsport erheblich verbessern.“ Der Grundstein dafür sei im letzten Haushalt gelegt worden, „in dem es nach jahrelangem Ringen gelungen ist, ausreichend Eigenmittel für das Projekt einzustellen.“

Die ersten Vorbereitungen für die Bauarbeiten sollen bereits im Juli dieses Jahres beginnen. Der Baustart ist für den Oktober geplant. Im ersten Abschnitt wird eine neue 50-Meter-Schwimmhalle mit acht Bahnen und einer Zuschauertribüne für 400 Personen gebaut, die an das alte Objekt angrenzen soll. Diese Halle enthält ein Lehrschwimmbecken und soll für nationale Schwimmwettkämpfe zugelassen werden. Weiterhin entstehen Interimsbauten, um den Schwimmbetrieb aufrecht zu erhalten. Sind diese Arbeiten im Herbst 2016 beendet, folgt die Sanierung der seit 2008 unter Denkmalschutz stehenden gegenwärtigen Halle sowie die Gestaltung der Außenanlage mit Parkplätzen und Kleinspielfeld. Der gesamte Komplex soll im Frühjahr 2018 fertig sein.

Katrin Tominski

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Sportbürgermeister Peter Lames, Innenminister Markus Ulbig und Ursula Gefrerer, Geschäftsführerin der Dresdner Bäder GmbH (v.l.), beim Einschlagen des letzten Nagels.

Etwas voreilig war Zimmermann Lutz Wogan vielleicht, als er die Parole „Wasser Marsch!“ ausgab. Denn bis die acht 50 Meter-Bahnen in der neuen Schwimmhalle am Freiberger Platz tatsächlich geflutet werden, geht noch ein wenig Zeit ins Land. Zumindest nahm das Vorhaben am Donnerstag seine nächste Etappe: Ein Richtfest läutete das Ende der Rohbauarbeiten ein.

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