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Freistaat Sachsen nominiert Dresden-Hellerau für die Unesco-Weltkulturerbe-Liste

Freistaat Sachsen nominiert Dresden-Hellerau für die Unesco-Weltkulturerbe-Liste

Dresden. Der Freistaat Sachsen schlägt den Dresdner Stadtteil Hellerau als Kandidat für die Unesco-Weltkulturerbe-Liste vor. Unter dem Titel „Hellerau – Laboratorium einer neuen Menschheit“ bestehend aus der Gartenstadt, dem Festspielhaus und den historischen Werkstätten, soll das Ensemble zur Aufnahme in die ab 2016 geltende Tentativliste aufgenommen werden.

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Der Dresdner Stadtteil Hellerau soll als „Laboratorium einer neuen Menschheit" auf die deutsche Vorschlagsliste für neue Unesco-Welterbestätten.

Quelle: dpa

Die Interessengemeinschaft Hellerau, die sich samt Festspielhaus beworben hat, freute sich über die Entscheidung. „Jetzt werden wir Deutschland von unseren Qualitäten überzeugen“, sagte Sprecher Fritz Straub.

Neben Dresden wird als zweiter Anwärter die Leipziger Notenspur Vorgeschlagen. Sollte diese als sogenanntes immaterielles Weltkulturerbe anerkennt werden, würde die Görlitzer Altstadt nachrücken. „Wir haben in Sachsen eine einzigartige Natur- und Kulturlandschaft“, teilte Innenminister Markus Ulbig (CDU) mit. „Auch für die Kandidaten, die nicht auf den ersten Plätzen sind, war das Verfahren zweifellos ein Gewinn. Zum einen gab es in den entsprechenden Orten ein großes Engagement für das jeweilige Projekt, zum anderen liegt jetzt eine fachliche Bewertung vor.“

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Der Bau der Dresdner Waldschlößchenbrücke sorgte dafür, dass dem Elbtal der Welterbe-Titel aberkannt wurde.

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Auch Dresdens Oberbürgermeisterin Helma Orosz (CDU) freute sich über die Entscheidung. „Dresden kann stolz sein“, teilte das Stadtoberhaupt mit. „Mit einem neuen Titel kann Dresden die uns 2009 in Sevilla eröffnete Chance in die Realität umsetzen. Damals machte das Welterbe-Komitee deutlich, dass Dresden noch immer welterbewürdig ist“, sagte die Oberbürgermeisterin.

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Die Gartenstadt Hellerau ist ein um 1910 errichtetes Ensemble von Wohnhäusern, das einer Reformidee entsprang.

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Sachsen kann bis zum Herbst zwei Projekte für die nationale Vorschlagsliste anmelden. Über die deutschen Vorschläge ab dem Jahr 2016 will die Kultusministerkonferenz im kommenden Jahr entscheiden. Ein Jahr nach dem Antrag ist die Aufnahme ins Welterbe möglich.

Mit dem länderübergreifenden Fürst-Pückler-Park in Bad Muskau an der deutsch-polnischen Grenze hat Sachsen seit 2004 bereits einen Welterbe-Ort. Damals war auch das Dresdner Elbtal als Welterbe anerkannt worden. Nach langen Debatten strich die Unesco aber 2009 das Elbtal wieder von ihrer Liste. Grund war der Bau der Waldschlößchenbrücke über die Elbe, der nach Ansicht der Weltkulturorganisation das schützenswerte Landschaftsbild zerstört.

sl/dpa

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