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Forderung nach Verbot von Pferdekutschen stößt bei Dresdnern auf geteiltes Echo

Forderung nach Verbot von Pferdekutschen stößt bei Dresdnern auf geteiltes Echo

Die Forderung der Tierschutzorganisation Peta nach einem Pferdekutschenverbot für Dresden stößt bei der Bevölkerung auf ein geteiltes Echo. Obwohl die Gefahr nach dem Unfall vom vergangenen Freitag noch deutlicher als vorher wahrgenommen wird, halten es viele Dresdner für unnötig, gleich alles zu verbieten.

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Obwohl vielen Dresdnern die Gefahr bewusst ist, möchten sie die Pferdekutschen nicht gleich verbieten.

Quelle: DNN-Online Montage

Auch Steffen Winkler vertritt deutlich diese Meinung: „Ich bin gegen ein Verbot von Pferdekutschen in Dresden. Schließlich werden die Pferde extra dafür ausgebildet, mit den Stresssituationen klar zu kommen, um die Kutschen verlässlich und sicher durch die Stadt zu ziehen. Man sollte nicht immer vorschnell über Verbote nachdenken, wenn gerade wieder einmal etwas passiert ist.“

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Judith Pasbrig: "Es sind halt Tiere, da können solche Dinge immer mal passieren. Dennoch würde ich mich nicht für ein Verbot aussprechen, weil die Kutschfahrten vor allem für Touristen sehr interessant sind."

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Alex Rodriguez kann sich hingegen noch nicht zu einer eindeutigen Position durchringen: „Wenn das Verbot etwas bringt, sollte man es sicherlich machen. Letztendlich sind Tiere immer unberechenbar. Es wird nicht das letzte Mal gewesen sein, dass wir von so etwas hören müssen. Trotz dieser Bedenken ist mir aber auch bewusst, dass die Kutschen für die Dresdner Touristen eine schöne Sache sind. Von daher ist es keine leichte Entscheidung.“

Gefallen an den Kutschen findet auch Ursula von Glasenapp, dennoch kann sie die möglichen Risiken nie ganz ausblenden: „Grundsätzlich würde ich sagen, dass es zwar romantisch ist, mit den Kutschen durch Dresden zu fahren, allerdings ist es mit Sicherheit auch gefährlich. Ich sage zwar nicht, dass man es verbieten sollte, allerdings bleibt ein Restrisiko immer bestehen. Man weiß nie hundertprozentig, ob die Pferde auf den Kutscher hören.“

Eindeutig auf Peta-Linie ist indes Maryna Marchenko: „Ich kann nicht sagen, dass ich vollkommen gegen ein Verbot der Kutschen bin. Wenn man bedenkt, dass sich solche gefährlichen Unfälle durchaus öfters ereignen, ist es wahrscheinlich gar nicht verkehrt, einmal gründlich darüber nachzudenken. Ich bin zudem der Meinung, dass zu viele Kutschen in Dresden unterwegs sind. Es paar weniger wären besser.“

Stephan Hönigschmid

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