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Förderverein Sophienkirche Dresden begrüßt Vorstoß für Mahnmal in der Busmannkapelle

Förderverein Sophienkirche Dresden begrüßt Vorstoß für Mahnmal in der Busmannkapelle

Der Vorschlag der Stadtratsfraktionen von CDU und FDP in der Gedenkstätte Busmannkapelle am Postplatz ein Mahnmal für die Opfer des Bombenangriffs vom 13. Februar 1945 zu errichten, stößt bei der Gesellschaft zur Förderung einer Gedenkstätte für die Sophienkirche Dresden auf ein positives Echo.

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Die Busmannkapelle soll als Ort des stillen Gedenkens konzipiert werden.

Quelle: Christin Grödel
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Stück für Stück nimmt die Busmannkapelle Gestalt an.

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„Das entspricht genau unserem Nutzungskonzept, das wir vor neun Jahren beschlossen haben“, erzählt der Vorsitzende des Vereins, Peter Schumann. Er begrüße den Vorschlag aus deshalb, weil er dem vielfachen Wunsch der Dresdner entspreche. „Das Gedenken gehört in die Stadt, wo die Zerstörung war, und nicht nur auf den Heidfriedhof“, so Schumann. Er freue sich sehr, dass sich die Stadträte für diese Idee einsetzen und hoffe, dass auch aus den anderen Fraktionen noch Unterstützer hinzukommen.

Die Stadtrats-Fraktionen von CDU und FDP werden den Vorschlag am Montag in den Ältestenrat einbringen, einem informellen Abstimmungsgremium aller Chefs der Fraktionen und Oberbürgermeisterin Helma Orosz (CDU). Die OB soll ein Konzept für diesen Ort des stillen Gedenkens im Rahmen der Debatte zur Zukunft des 13. Februar vorlegen. Mit dem Mahnmal am Postplatz soll an die Getöteten erinnert werden, so FDP-Fraktionschef Holger Zastrow. „Wir wollen alle Namen veröffentlichen und für jeden zugänglich machen“, so Zastrow.

Peter Schumann hält diesen Schritt auch deshalb für folgerichtig, um für die nachwachsenden Generationen den geschichtlichen Kontext zu verdeutlichen: „Die Synagoge war 1938 das erste Gotteshaus das zerstört wurde, während die Sophienkirche den Endpunkt der Zerstörung markiert.“ Es gebe daher in der Busmannkapelle einen besonderen Spannungsbogen, der sich dafür eigne, an die Opfer zu erinnern. Auch von möglichen Instrumentalisierungen durch Rechtsextreme möchte sich der Vereinsvorsitzende nicht abschrecken lassen: „Gegen Missbrauch ist niemand gewappnet. Trotz dieser Gefahr sollten wir das Mahnmal bauen.

Stephan Hönigschmid

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