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FDP: Dresdner sollen in Zwinger, Schloss und in Pillnitz heiraten dürfen

FDP: Dresdner sollen in Zwinger, Schloss und in Pillnitz heiraten dürfen

Für den Haushalt hat die FDP-Stadtratsfraktion nicht gestimmt. Trotzdem machen sich die Liberalen Gedanken, wie Geld in die Stadtkasse kommen könnte. „Wir brauchen kreative Ideen“, erklärte Fraktionschef Holger Zastrow und legte gleich eine vor: „Wir wollen, dass sich Dresden zu einer deutschlandweit bedeutenden Hochzeitsstadt entwickelt.

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Quelle: dpa

1993 Paare gaben sich im vergangenen Jahr das Ja-Wort – soviele waren es lange nicht mehr. Es geht aber noch deutlich besser, glaubt Zastrow, und verweist auf das dreimal kleinere Salzburg: Dort heirateten im vergangenen Jahr 2355 Paare. Der FDP-Fraktionschef glaubt, dass Dresden das gleiche Potenzial wie die Mozartstadt hat und verweist auf den Wirtschaftsfaktor „Heiraten“: „Wer in Dresden heiratet, feiert auch hier, lässt seine Gäste in der Stadt übernachten, kauft Geschenke.“ Und: „Wer den schönsten Tag seines Lebens in Dresden verbracht hat, bleibt uns sein Leben lang verbunden.“

Deshalb müsse das Standesamt serviceorientierter gestaltet werden. „Es kann nicht sein, dass man sonnabends nur bis zum Mittag und sonntags gar nicht heiraten kann.“ Die Standesbeamten würden engagiert arbeiten, aber an Kapazitätsgrenzen stoßen. Das Amt müsse personell aufgestockt werden, um mehr Service bieten zu können. Die Stadtspitze solle beim Freistaat vorstellig werden und darum bitten, dass Einrichtungen des Landes wie der Zwinger, das Residenzschloss, das Schloss Pillnitz oder das Palais im Großen Garten für standesamtliche Eheschließungen geöffnet werden.

„Das sind doch ungehobene Schätze, die ans Tageslicht gebracht werden müssen“, meint Zastrow. Der Freistaat habe ihm gegenüber durchaus Interesse signalisiert, seine Objekte für Hochzeiten zu öffnen. Sind Punkt eins und zwei erfüllt, müsse nur noch in den einschlägigen Fachmagazinen und auf Hochzeitsmessen geworben werden, damit es mit der Hochzeitsstadt klappt.

Zunächst hat die FDP-Fraktion aber erst einmal einen Antrag in den Stadtrat eingebracht, nach dem die Stadtverwaltung bis zum 31. Dezember 2013 ein detailliertes Konzept vorlegt. Und dieser Antrag muss erst einmal eine Mehrheit finden. „Wir sind zuversichtlich“, sagt Zastrow.

Thomas Baumann-Hartwig

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