Volltextsuche über das Angebot:

2 ° / -6 ° heiter

Navigation:
Google+
Europaweite Anti-ACTA-Proteste – Knapp 150 Teilnehmer marschieren in Dresden

Europaweite Anti-ACTA-Proteste – Knapp 150 Teilnehmer marschieren in Dresden

Erneut ist in Dresden am Samstag gegen das Anti-Counterfeiting Trade Agreement (ACTA) protestiert worden. Gegen 14 Uhr fanden sich am Albertplatz etwa 150 Demonstranten mit Transparenten und Lautsprechern zusammen.

Voriger Artikel
Auf ihrer Ostdeutschen Jährlichen Konferenz in Dresden wollen Methodisten Geld und Theologie in Einklang bringen
Nächster Artikel
Wirbel in Dresden um Sachsens Verbindungsbüros in Prag und Breslau

Rund 150 Menschen protestierten am Samstag gegen das ACTA-Abkommen.

Quelle: Franziska Schmieder

Angemeldet war eine Demo für etwa 500 Personen, weshalb die Polizeipräsenz angesichts des überschaubaren Teilnehmerfeldes etwa überdimensioniert wirkte. Fraglich, ob die Anti-Acta-Proteste ihre Anziehungskraft bereits wieder verloren haben oder ob vielleicht am Samstag doch die EM die Leute vor dem Fernseher band.

php136219392e201206091523.jpg

Gegen 14 Uhr fanden sich am Albertplatz etwa 150 Demonstranten mit Transparenten und Lautsprechern zusammen.

Zur Bildergalerie

Linke, Piratenpartei und Jusos hatten aufgerufen, gegen ACTA und für mehr Transparenz in der Aushandlung von mulinationalen Abkommen auf die Straße zu gehen. „Wir befürchten, dass durch dieses Abkommen Eingriffe in die Grundrechte insbesondere im Internet drohen, sowie Menschen in Entwicklungsländern der Zugriff zu lebensnotwendigen Generika erschwert wird“, sagte Tilo Kießling, Vorsitzender der Dresdner Linken.

phpe3ee1faf37201202111400.jpg

Deutschland will das umstrittene Abkommen vorerst nicht unterzeichnen. In Dresden erschienen etliche Teilnehmer mit Masken der Initiative "Anonymous".

Zur Bildergalerie

Besonders im Hinblick auf die Handydaten-Affäre in Dresden sei die Verteidigung der Grundrechte unabdingbar, hieß es im Demonstrationsaufruf. Die Wahrung der Grundrechte – dazu zählen auch Meinungsfreiheit, das Fernmeldegeheimnis und die informationelle Selbstbestimmung - sei durch das selbstfixierte Handeln verschiedener staatlicher Einrichtungen gefährdet. Das unlängst erfolgte Urteil, das Vorgehen bei der Funkzellenabfrage rund um 19. Februar 2011 in Dresden sei rechtmäßig gewesen, mache dies deutlich.

So wandelt sich der Anti-ACTA-Protest in einen Protestzug für die Wahrung der Grundrechte. „Wir sind hier, wir sind laut, weil man uns die Freiheit klaut“, hieß denn auch der Schlachtruf, mit dem der stellvertretende Versammlungsleiter den Demo-Zug auf den Weg schickte.

fs

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Stadtpolitik
Anzeige
  • 13. Februar

    Ob Gedenken, Täterspuren oder Menschenkette: Alle Infos finden sie in unserem Special zum 13. Februar in Dresden mehr

  • Semperopernball
    Semperopernball

    Alle Infos, alle Highlights, die schönsten Bilder - der Semperopernball in Dresden. mehr

Städtewetter
Heute -° / -° -
- -°/-° -
- -°/-° -
Wettersponsor

Das Wetter in und um Dresden präsentiert Ihnen die Toskana-Therme Bad Schandau.