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Erzieher-Streik in Dresden soll weitergehen - SPD fordert Einsparungen für Eltern

Erzieher-Streik in Dresden soll weitergehen - SPD fordert Einsparungen für Eltern

Mehr als 200 Kita-Beschäftigte haben am Freitag nach Gewerkschaftsangaben im Südosten die Arbeit niedergelegt. Für diesen Montag sind Beschäftigte aus dem Sozial- und Erziehungsdienst in Leipzig, Dresden, Freital, Görlitz, Zwickau, Dessau-Roßlau, Köthen, Gotha, Jena und Erfurt zur Arbeitsniederlegung aufgerufen.

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Erzieher und Sozialpädagogen während einer Kundgebung vor dem Gewerkschaftshaus in Dresden.

Quelle: Arno Burgi/dpa

In Dresden setzt sich die SPD für Einsparungen der Eltern ein.

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Die Gewerkschaften Verdi und GEW sowie der Beamtenbund dbb fordern im Tarifkonflikt eine höhere Eingruppierung der bundesweit rund 240.000 Beschäftigten.

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Durch den Streik in den Dresdner Kitas spart die Stadt Geld. Die SPD-Fraktion hat am Mittwoch nach eigenen Angaben einen Antrag in den Stadtrat eingebracht, der zum Ziel hat, die Eltern an den Einsparungen teilhaben zu lassen. Die bisherigen Aussagen der Stadtverwaltung dazu sind aus Sicht der SPD-Fraktion oberflächlich. Dazu erklärt Fraktionsvorsitzender Peter Lames: " Wir wollen zuerst einmal genau wissen, wie viel Geld bei der Stadt durch den Streik gespart wird. Danach wird der Stadtrat entscheiden, in welcher Höhe Elternbeiträge zurück gezahlt werden."

Der Verdi-Landesbezirksleiter für Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen, Oliver Greie, sagte: "Trotz des sogenannten Brückentages sind die Mitarbeiterinnen aus Kindertagesstätten und Horten in Leipzig, Dessau-Roßlau, Köthen und Zwickau unserem Streikaufruf gefolgt. Nun gilt es, mit Beginn der neuen Woche den Druck zu erhöhen."

Für diesen Montag sind Beschäftigte aus dem Sozial- und Erziehungsdienst in Leipzig, Dresden, Freital, Görlitz, Zwickau, Dessau-Roßlau, Köthen, Gotha, Jena und Erfurt zur Arbeitsniederlegung aufgerufen. Gestreikt wird bundesweit. Die Gewerkschaften Verdi und GEW wollen mehr Anerkennung für Erziehungsberufe durch höhere Eingruppierungen erreichen. Für die bundesweit 240 000 Beschäftigten würde das eine deutliche Anhebung der Gehälter bedeuten.

dpa/dbr

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