Volltextsuche über das Angebot:

4 ° / -3 ° wolkig

Navigation:
Google+
Erneuter Protestspaziergang gegen Eintrittsgebühren im Dresdner Schlosspark Pillnitz

Erneuter Protestspaziergang gegen Eintrittsgebühren im Dresdner Schlosspark Pillnitz

Die Piratenpartei Dresden organisiert am Sonntag erneut einen Protestspaziergang im Schlosspark Pillnitz. Zusammen mit der Bürgerinitiative „Freier Parkzutritt" fordern sie auch künftig einen kostenlosen Eintritt in den Park.

Um 15 Uhr treffen sich die Mitstreiter auf dem Parkplatz am Schlosshotel, teilte die Partei am Donnerstag mit. Bei zwei vorhergegangenen Spaziergängen hatten sich nach Angaben der Dresdner Piraten bis zu 200 Personen beteiligt. Dabei habe sich auch die Zusammenarbeit mit der Pillnitzer Bürgerinitiative intensiviert.

"Nachdem nun die Geschäftszahlen der Schlösserverwaltung für 2011 feststehen, kann man sich nur noch mehr über diese abstrusen Gebührenpläne wundern. Bei einem deutlichen Einnahmeplus, einem Jahresgewinn von 8,5 Millionen Euro, sollen keine 500.000 Euro für den Schlosspark Pillnitz vorhanden sein", kritisierte der Kreisvorsitzende Alexander Brateanu. Im Zentrum des Protests stehe die Errichtung von Schranken und Kontrollen. Die freie Zugänglichkeit bei verantwortungsvoller Finanzierung sei das angestrebte Ziel in der Partei zu dem umstrittenen Thema.

Unter dem Thema „Schlosspark Pillnitz muss unentgeltlich zugänglich bleiben" steht unterdessen die Bürgerversammlung am Dienstag, 27. März, 18 Uhr, im Ortsamt Loschwitz, Grundstraße 3. Dazu lädt die Landeshauptstadt Dresden ein. Die Leiterin des Ortsamtes Loschwitz, Sylvia Günther, leitet die Versammlung. Der Stadtrat hatte am 15. März beschlossen, auf einer Bürgerversammlung im Ortsamtsbereich Loschwitz über die Aktivitäten und Ergebnisse der Oberbürgermeisterin zum Thema zu berichten.

Der Besuch des Schlossparks Pillnitz in Dresden ist künftig kostenpflichtig. Vom 2. April an werde Eintritt verlangt, hatte eine Sprecherin der Staatlichen Schlösser, Burgen und Gärten im Januar angekündigt. Das Geld werde dringend für Pflege und Erhaltung der Anlage aus dem 18. Jahrhundert benötigt. Die staatlichen Zuschüsse würden nicht mehr ausreichen, um den Park in einem angemessenen Zustand zu halten. „Wir haben uns die Entscheidung nicht leicht gemacht", sagte der Direktor der Staatlichen Schlösser, Burgen und Gärten, Christian Striefler.

Geplant sind künftig 2 Euro Eintritt, ermäßigt ein Euro. Speziell für Dresdner soll es eine Jahreskarte für acht Euro geben. Eine Regelung, wonach Dresdner komplett vom Eintritt befreit würden, sei aufgrund des EU-Rechtes nicht möglich, heißt es.

dbr

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Stadtpolitik
  • 13. Februar

    Ob Gedenken, Täterspuren oder Menschenkette: Alle Infos finden sie in unserem Special zum 13. Februar in Dresden mehr

  • Semperopernball
    Semperopernball

    Alle Infos, alle Highlights, die schönsten Bilder - der Semperopernball in Dresden. mehr

Städtewetter
Heute -° / -° -
- -°/-° -
- -°/-° -
Wettersponsor

Das Wetter in und um Dresden präsentiert Ihnen die Toskana-Therme Bad Schandau.