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Elbpolitico.com: Dresdner Studenten gründen Politik-Magazin

Elbpolitico.com: Dresdner Studenten gründen Politik-Magazin

Die beiden Dresdner Studenten Jona­than Old und Nayyer Nolte haben das Politik-Magazin Elbpolitico.com gegründet. Ihre Ansprüche sind hoch:  „Weil Politik sich nicht immer vereinfachen lässt, gehen wir keine inhaltlichen Kompromisse ein“, sagen die beiden und wollen sich mit dem politischen Online-Journal selbst erproben.

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Die Gründer Nayyer Nolte und Jonathan Old (r.) von elbpolitico.com.

Quelle: Dominik Brüggemann

 

Wie habt ihr euch kennengelernt und wie entstand die Idee für Elbpolitico.com?  

Jonathan Old: Wir besuchen einige Seminare an der Uni zusammen, unternehmen viel privat und schreiben beide bereits für verschiedene Portale. Im Mai kam die Idee, ein eigenes politisches Online-Journal zu gründen.  

Sind etablierte Portale wie „The European“ oder „Cicero“ Ideengeber für euch und warum schreibt ihr nicht für andere Magazine, sondern macht euer eigenes Ding?  

Jonathan Old: Wir haben auch als freie Mitarbeiter gearbeitet, Nayyer unter anderem zwei Jahre für Die Rheinpfalz, dann noch FAZ, Handelszeitung und Co. und ich für Online-Magazine wie das Jugendportal des Bundestages Mitmischen, Spiesser, Schekker und noch weitere, aber selten konnten wir genau das umsetzen, worauf wir wirklich Lust hatten. Wir wollen ausführliche, relevante Interviews führen und Themen behandeln, die uns wichtig sind.   Nayyer Nolte: Jetzt sitzen wir unmittelbar an einer Position, an der wir unsere Pläne selbst gestalten können und unsere Ideen und Vorstellungen auch uneingeschränkt umsetzen können. Auch wenn es mit der Technik und dem Seitenaufbau ein erheblicher Mehraufwand ist, merken wir bereits jetzt, wie viel Spaß es macht und wie viel wir schon gelernt haben.  

Wofür steht Elbpolitico inhaltlich?  

Nayyer Nolte: Der Schwerpunkt ist Politik, sowohl internationale, nationale als auch die sächsische Landespolitik. Wir wollen langfristig eine Plattform für freie Autoren und ihre Themen bieten. Grundsätzlich wollen wir uns politisch ausrichten, so wie es der Name des Portals aussagt. Zusätzlich wollen wir Themen anbieten, die anderenorts durch das Nachrichtenraster fallen. Wir haben bereits Autoren aus anderen Ländern wie den Bhutan, Kuba, Palästina, Mexiko, China, Litauen, Bulgarien und noch weitere für Elbpolitico begeistern können und werden in den kommenden Monaten sehr viel spannende Reportagen über politisch relevante Themen vor Ort publizieren.

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Die beiden studieren in Dresden Internationale Beziehungen und Politikwissenschaften.

Quelle: Dominik Brüggemann

Die Beiträge sind aktuell noch überschaubar, aber die vorhandenen wirken reflektierend, einordnend und vielschichtig. Bleibt es bei diesem Konzept?  

Nayyer Nolte: Wir haben nicht die Kapazitäten, jeden Tag viele kleine Nachrichten zu liefern. Deshalb legen wir Wert auf tiefgreifende Storys, die einen umfassenden Blick liefern sollen. Wir veröffentlichen lieber weniger Artikel, die sollen dann aber qualitativ hervorstechen.  

Wie viel Zeit investiert ihr in das Projekt?  

Jonathan Old: Grundsätzlich versuchen wir eine Taktzahl von ein bis zwei Beiträgen je Woche zu veröffentlichen. Dabei zählen wir auch auf freie Autoren, die uns unter die Arme greifen und ihre Themen bei uns veröffentlichen können.  

Auf welche Leserschaft zielt Elbpolitico.com?  

Jonathan Old: Wir wollen Leser in unserem Alter erreichen, die an Politik interessiert sind. Zusätzlich geben wir jungen Leuten die Chance ihre eigenen Texte zu veröffentlichen. Weil Politik sich nicht immer vereinfachen lässt, gehen wir keine inhaltlichen Kompromisse ein. Das ist unser Anspruch, weshalb grobe Vereinfachungen und Verkürzungen bei uns kein Thema sein werden.  

Ihr wün­scht euch dabei respekt– und rück­sichts­volle Debatten? Ist das bei Themen wie Asyl in Freital überhaupt möglich? 

Jonathan Old: Ich finde es wichtig, bei Debatten sachlich zu bleiben und sich auf argumentativer Ebene zu begegnen. Persönliche Beleidigungen helfen da niemandem weiter. 

Welche Themen liegen euch jeweils persönlich besonders am Herzen?  

Jonathan Old: Ich persönlich habe ein Jahr in Indien gelebt und entsprechend wird es sicherlich auch Beiträge von mir über das Land geben.   Nayyer Nolte: Bei mir sind es vor allem Politik- und Wirtschaftsthemen. Ich denke aber, dass wir beide vor allem gerne über Internationale Politik schreiben.  

Ihr betreibt Elbpolitico.com in eurer Freizeit. Gibt es ein Finanzierungsmodell, um auch mögliche Autoren zu honorieren?   Nayyer Nolte: Wir wollen durch unsere Politikbeiträge langfristig auch Sponsoren aus diesem Bereich akquirieren. Noch arbeiten wir ehrenamtlich an den Texten, aber hoffen auch auf Unterstützung aus der Politik, Wirtschaft und begeisterten privaten Förderern.      

Die Seite elbpolitico.com im Internet.

Die Fragen stellte Dominik Brüggemann

Dominik Brüggemann

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