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Dynamo-Gelder: Kein Ende im Streit um die übrig gebliebenen 1,3 Millionen

Dynamo-Gelder: Kein Ende im Streit um die übrig gebliebenen 1,3 Millionen

Der Streit um die Verwendung der Gelder, die die Stadt seit dem Aufstieg von Dynamo Dresden in die 2. Fußball-Bundesliga an Zuschüssen spart, geht womöglich schon bald in eine neue Runde.

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Der Ausschuss soll entscheiden, in welche Projekte man freigewordene Gelder in Höhe von rund 1,3 Millionen Euro steckt

Quelle: Volkmar Heinz

Wie die Stadträte Barbara Lässig (FDP) und Thomas Blümel (SPD) am Freitag mitteilten, wollen sie in der nächsten Woche - auch im Namen des zurzeit erkrankten Jan Kaboth von der Bürgerfraktion - Gespräche mit den Grünen führen, um in der Sitzung des Finanzausschusses am 14. November eine Mehrheit zu stellen.

Der Ausschuss soll an diesem Tag entscheiden, in welche Projekte man freigewordene Gelder in Höhe von rund 1,3 Millionen Euro steckt. An der Vorschlagsliste hat der Kreissportbund mit gearbeitet. Über drei Pakete werden die Ausschussmitglieder einzeln abstimmen. Als sicher gilt, dass das Paket „Verbesserung und Unterstützung des Sportes in funktionaler und administrativer Hinsicht" 319.000 Euro erhält. Dieses schließt unter anderem die Förderung des Seniorensports und die Qualifizierung ehrenamtlicher Assistenten mit ein.

Auch das zweite, 365.000 Euro umfassende Paket mit dem sperrigen Titel „Maßnahmen und Projekte zur Werterhaltung vereinsbetriebener Sportstätten, zur Schaffung von Trainingskapazitäten sowie zur nachhaltigen Bewirtschaftung" wird mit großer Wahrscheinlichkeit in reichlich einer Woche durchgewunken, auch wenn hierzu noch keine konkrete Projektliste vorliegt, was Lässig „unmöglich" findet, wie sie selbst sagt.

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Die marode Schwimmhalle an der Freiberger Straße.

Quelle: Sebastian Kahnert

Spannung verspricht dagegen das dritte Paket. Es ist mit einer Summe von 600.000 Euro der mit Abstand größte Brocken. Die Vorlage für die Sitzung des Finanzausschusses sieht vor, mit diesem Geld die mehrere Millionen Euro umfassende Finanzierungslücke bei der geplanten Sanierung der Schwimmhalle Freiberger Platz ein Stück weit zu schließen. Lässig, Blümel und Kaboth lehnen dieses Ansinnen strikt ab. „Der Sanierungsstau im Breitensport liegt bei rund 80 Millionen Euro. Wir wollen diesen Teil der freigewordenen Dynamo-Zuschüsse direkt den Vereinen in Form vieler kleiner Investitionen zuführen", betont Blümel. „Weil es Aufgabe des Kämmerers ist, das Geld für die Schwimmhalle bereitzuhalten und nicht Aufgabe der Sportler", ergänzt Lässig.

Hinsichtlich alternativer Investitionen hat das Politiker-Trio bereits im Sommer konkrete Vorschläge ausgearbeitet, die am 13. Oktober im Sportausschuss aber keine Mehrheit fanden. Unter anderem betraf dies 200.000 Euro für ein neues Dach für die Rollkunstbahn und 40.000 Euro, die in die Nachwuchsförderung der Volleyball-Abteilung des DSC fließen sollten. Sollten Lässig, Kaboth und Blümel die Stadträte der Grünen überzeugen können und die Abgabe der 600.000 Euro an die Schwimmhalle unterbinden, soll neu verhandelt werden. Eine Klausel könnte Lässig zufolge sicherstellen, dass das Geld in diesem Fall nicht automatisch im großen Haushaltstopf der Stadt Dresden landet

Christoph Stephan

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