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Dynamo Dresden soll im Ostragehege trainieren: Grüne kritisieren Pläne

Dynamo Dresden soll im Ostragehege trainieren: Grüne kritisieren Pläne

Der von der CDU ins Spiel gebrachte Umzug der Trainingsflächen der SG Dynamo Dresden auf die Schlachthofinsel im Ostragehege stößt bei den Grünen auf Kritik.

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Quelle: Brücke-Osteuropa, Wikimedia Commons, Lizenz: CCO 1.0 Universal Public Domain Dedication, URL: http://bit.ly/17Gyawr/Montage: A. Eylert

Die Fläche sei nicht geeignet. Würden die Pläne umgesetzt, handele die Stadt eventuell sogar rechtswidrig. Die CDU-Fraktion hatte zu Wochenbeginn vorgeschlagen, dass Dynamo hinter der Messe Platz für Trainingsflächen und eventuell eine neue Geschäftsstelle bekommen soll.

Aktuell trainieren die Schwarz-Gelben im Großen Garten. Der Freistaat möchte die Sportler jedoch loswerden. Der Mietvertrag läuft noch bis 2016 und wird wohl nicht verlängert. Ein Umzug ins Ostragehege wurde daher bereits mehrfach diskutiert.

Die neuen Pläne seien aber laut Grünen-Fraktion ungeeignet. Denn die Fläche sei eindeutig als Ausgleichsfläche für die Arbeiten an der Straßenbahnverbindung zur Messe vorgesehen. „Das Bauvorhaben Straßenbahnanschluss Ostragehege wurde 2010 nur genehmigt, weil die zum Ausgleich für Flächenneuversieglung, Waldrodungen, Baum- und Gehölzbeseitigungen sowie die grundsätzlich verbotene Beseitigung von Lebensräumen europaweit nach der FFH-Richtlinie bzw. nach Vogelschutzrichtlinie geschützter Tierarten vorgeschlagenen Maßnahmen als angemessen akzeptiert wurden“, so die umweltpolitische Sprecherin der Fraktion, Elke Zimmermann.

Ursprünglich sollte die Fläche jetzt begrünt werden. Dies wurde durch einen Eilantrag der CDU-Frakion jedoch erst einmal ausgesetzt. Dies sei „unglaublich dreist“, meint Zimmermann. „Deswegen hat unsere Fraktion die Oberbürgermeisterin aufgefordert, die Rechtmäßigkeit des Beschlusses zu prüfen“, teilte sie mit.

„Wir Grünen begrüßen es sehr, dass Dynamo Dresden bereit ist, ernsthaft nach neuen Trainingsflächen außerhalb des Großen Gartens zu suchen. Wir sind gern bereit, dies gemeinsam mit der SG Dynamo zu tun, auch im Ostragehege. Aber die Flächen müssen bei Abwägung aller Interessen geeignet sein.

Die jetzt ins Auge gefassten Ausgleichsflächen sind es nicht.“ Dynamo-Geschäftsführer Christian Müller hatte die Pläne zu Wochenbeginn als ernsthafte Option begrüßt. Wie realistisch diese sind, muss sich noch zeigen. Zum einen sind die Schwarz-Gelben weiterhin knapp bei Kasse, weswegen der Bau eines neuen Trainingszentrums ein Kraftakt wäre, zum anderen wäre Dynamo am neuen Standort erstmals von den Unwägbarkeiten des regelmäßigen Elbehochwassers betroffen.

sl

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