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Dynamo Dresden: Angedachtes Trainingsgelände im Ostragehege wird zugepflanzt

Dynamo Dresden: Angedachtes Trainingsgelände im Ostragehege wird zugepflanzt

Während die Bagger noch die vom Beton befreite Erdfläche bearbeiten, stehen die Bäumchen schon in Paletten bereit: Im Ostragehege haben in der Nähe der Glasschleife der Straßenbahnlinie 10 die Pflanzarbeiten auf einer Fläche zwischen Kühlhaus und Fettschmelze begonnen.

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Alle Bäumchen sind schon da: Flächen im Ostragehege, die Dynamo Dresden als Trainingsgelände dienen könnten, werden seit gestern bepflanzt.

Quelle: Dietrich Flechtner

2000 Bäume und 1500 Strauchgewächse lassen die Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB) pflanzen - als Ausgleichsmaßnahme für den Bau der Straßenbahntrasse bis zum Messegelände.

So ist es nunmal Regel in Deutschland: Wer Flächen versiegelt, muss an geeigneter Stelle einen Ausgleich schaffen. "Wir müssen jetzt pflanzen", sagt DVB-Sprecher Falk Lösch, "wenn wir gegen die Auflage verstoßen würden, würden wir uns strafbar machen." Die Bäume könnten aber gegebenenfalls im Herbst wieder ausgegraben und an anderer Stelle neu eingepflanzt werden. "Nur alte Bäume darf man nicht umpflanzen", so Lösch. Aber das falle nicht mehr in den Aufgabenbereich der DVB. Der sei abgeschlossen, wenn die Fläche renaturiert ist.

Die CDU-Fraktion im Stadtrat wollte keinen Wald im Ostragehege nahe der Straßenbahn-Gleisschleife. Die CDU-Fraktion will dort das Trainingsgelände von Dynamo Dresden plus Geschäftsstelle etablieren (DNN berichteten). Da sind Bäumchen und Sträucher natürlich hinderlich. Fußballer können ja nicht nur Waldläufe absolvieren. Doch auch ein Eilantrag im Stadtrat hat das Pflanzen nicht verhindern können. Denn die Ausgleichsmaßnahme wurde den DVB direkt von der Landesdirektion Sachsen verordnet. Eine Landesbehörde sticht einen anderslautenden Stadtratsbeschluss locker aus.

Deshalb bleibt der CDU zunächst erst mal nur übrig, Ursachenforschung zu betreiben. "Ich will wissen, wer diese Fläche für Ausgleichsmaßnahmen vorgeschlagen hat", erklärte Stadtrat Joachim Stübner, der den Eilantrag ins Rollen gebracht hatte, gegenüber den DNN. Gleichzeitig gehe es nun darum, eine andere Fläche zu finden - auf der die Bäumchen vom Ostragehege erneut gepflanzt werden könnten. Wer das dann bezahlen würde, ist noch unklar.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 22.05.2013

Thomas Baumann-Hartwig

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