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Dresdner planen Protest gegen Nazi-Demo am 1. November

Dresdner planen Protest gegen Nazi-Demo am 1. November

Gegen die geplante NPD-Demonstration am 1. November regt sich breiter Widerstand in der Dresdner Bevölkerung. Parteien, Vereine und Privatpersonen wollen mit Aktionen gegen die NPD-Veranstaltungen vor dem Asylbewerberheim an der Florian-Geyer-Straße und vor der Moschee an der Hühndorfer Straße protestieren.

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Quelle: dpa

Der Vorsitzende des Dresdner Ausländerrates, Sebastian Vogel, ruft die Dresdner zu Solidarität mit der islamischen Gemeinde und den in der Stadt lebenden Flüchtlingen auf. Es gehe darum, die Menschen in den Einrichtungen zu schützen und ihnen die Angst zu nehmen. Vor allem kreative Aktionen seien nötig. „Lasst uns die angegriffenen Menschen unterstützen, stärken – aber nicht gefährden“, heißt es einem am Wochenende veröffentlichten Aufruf.

Margot Gaitzsch von der AG Antifa der Dresdner Linken bereitet Aktionen vor, möchte aber noch nichts Genaues darüber sagen. „Wir werden es nicht einfach so hinnehmen, wenn Nazis Angriffe gegen Menschen mit Migrationshintergrund tätigen.“

Auch die SPD-Fraktion im Dresdner Stadtrat verurteilt scharf die geplante NPD-„Aktionswoche gegen Asylmißbrauch, Überfremdung und Islamisierung“. Man werde sich wie zahlreiche andere Vereine und Verbände dafür einsetzen, dass die NPD nicht unkommentiert Angst und Schrecken auf Dresdner Straße verbreite, teilte die Fraktion mit. Es gelte der Grundsatz „Wehret den Anfängen!“, sagte Richard Kaniewski, integrationspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion. „Wir bitten die Dresdner Bevölkerung wachsam zu sein und diesen neonazistischen Umtrieben keinen Vorschub zu leisten. Engagieren Sie sich, solidarisieren Sie sich mit Mitgrantinnen und Migranten und reihen Sie sich ein in die Gruppe derer, die den Nazis zeigen, dass in Dresden und nirgendwo sonst Platz für sie ist!“

Das Bündnis Dresden-Nazifrei plant keine Aktionen, da es sich laut Sprecher Silvio Lang auf seine Kampagne zum 13. Februar konzentriert. „Wir verfolgen die Aktivitäten aber aufmerksam und befürworten das zivilgesellschaftliche Engagement der Bürger gegen Nazis“, so Lang. Einzelne Gruppen des Bündnisses würden sich sicherlich an den Protestaktionen beteiligen. Das Bündnis selbst werde jedoch nicht in Erscheinung treten.

ttr/sl

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