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Dresdner Verwaltungsazubis packen Kisten für Wahllokale – Stadt sucht Wahlhelfer

Dresdner Verwaltungsazubis packen Kisten für Wahllokale – Stadt sucht Wahlhelfer

Dresden. Im Lichthof des Dresdner Rathauses sieht es derzeit aus wie vor einem Umzug: Etwa 500 leere Kisten und Kartons stehen über den gesamten Raum verteilt, an den Seiten mindestens ebenso viele volle Kisten auf Paletten.

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Johanna Peterle, Azubi zur Kauffrau für Bürokommunikation, verstaut Material für die Bundestagswahl in Kartons.

Quelle: Tanja Tröger

Aber die Kartons enthalten weder Hausrat noch Kleidung, sondern Stimmzettel und Stifte für die Bundestagswahl am 22. September. Außerdem müssen noch weitere Unterlagen für die Wahllokale in den Kartons verstaut werden: Büromaterial wie Scheren und Umschläge, Anleitungen und Protokolle für die Auszählung, Siegelmarken, Gesetzestexte, Müllsäcke und vieles mehr.

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Die Verwaltungsazubis Johanna Peterle, Felix Kunze, Max Höhne und Christoph Börner packen knapp 500 Kartons mit Wahlunterlagen.

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Vier Auszubildende der Stadtverwaltung Dresden sind traditionell dafür zuständig, das Material in 358 Kartons für die einzelnen Wahllokale und 105 Kisten für die Briefwahlstellen zu packen. Johanna Peterle, Felix Kunze, Max Höhne und Christoph Börner schleppen Papierstapel und verteilen Kulis, Arbeitsanleitungen und Verpackungsmaterial auf die knapp 500 leeren Kartons. „Wir haben gute Erfahrungen mit unseren Auszubildenden gemacht. Die sind ganz zuverlässig und aufmerksam, sodass die Fehlerquote sehr gering ist“, lobt Martina Rusczyk, Sachbearbeiterin Wahlorganisation/Allgemeine Verwaltung.

Bis zum 14. September sind die Verwaltungsazubis mit Kistenpacken beschäftigt. Anschließend werden die Kartons auf die Ortsämter verteilt und von dort am Wahltag frühmorgens in die jeweiligen Wahllokale gefahren, wo die freiwilligen Wahlhelfer sie entgegennehmen.

Solche ehrenamtlichen Helfer sucht die Stadt Dresden noch, und zwar für Wahllokale in der Ortschaft Schönfeld-Weißig sowie für die Auszählung der Briefwahlstimmen. Die Wahlergebnisse der Briefwähler werden am 22. September ab 18 Uhr im Rathaus ermittelt, der Einsatz der Helfer beginnt jedoch schon am Nachmittag, weil die Stimmzettel zuvor auf ihre Gültigkeit überprüft werden müssen. Ganze 120 freiwillige Briefwahl-Helfer fehlen der Stadt noch. Für ihr ehrenamtliches Engagement erhalten sie ein sogenanntes Einfrischungsgeld zwischen 20 und 30 Euro. Interessierte können sich telefonisch unter der Rufnummer (03 51) 4 88 11 18 melden.

ttr

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