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Dresdner Stadtrat schickt Globus auf die nächste Etappe

Dresdner Stadtrat schickt Globus auf die nächste Etappe

Dresden. Mit 32 zu 30 Stimmen hat der Dresdner Stadtrat den Weg für den nächsten Planungsschritt für die Globus-Ansiedlung in der Leipziger Vorstadt frei gemacht.

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Auf dem Gelände des alten Leipziger Bahnhofs will sich der Handelsriese Globus ansiedeln.

Quelle: Dietrich Flechtner

Nach einer teils emotionalen Debatte, in der noch einmal alle Argumente auf den Tisch kamen, stimmte eine Mehrheit von CDU, FDP und Teilen der Bürgerfraktion dafür, dass die Globus-Pläne öffentlich ausgelegt werden.

Dabei wurde es noch einmal knapp mit der eigentlich deutlichen Mehrheit. Neben der erkrankten Oberbürgermeisterin fehlten weitere CDU-Stadträte kurzfristig, während die übrigen Fraktionen vollzählig waren. So wurde die Linke am Ende tatsächlich zum Zünglein an der Waage. Wie angekündigt enthielten sich fünf Räte. Hätten drei der Stadträte mit Nein gestimmt, hätte der Einzelhandelsriese seine Dresdner Pläne vorerst ad Acta legen müssen.

CDU und FDP betonten noch einmal den Wert der Ansiedelung. Dafür, dass Globus 60 Millionen Euro investieren wolle, müsse man dem Investor dankbar sein. Globus schaffe eine bedeutende Wertschätzung vor Ort. Zudem wiesen die Räte darauf hin, dass zum Beispiel das Seidnitz-Center den Einzelhandel der umliegenden Viertel keineswegs zerstört habe.

SPD und Grüne betonten hingegen, dass Globus schädlich für den Handel sei. Zudem warnten sie davor, dass Globus den umliegenden Straßen einen Verkehrs-Infarkt bescheren würde. Vor allem die SPD wies zudem darauf hin, dass Globus im Widerspruch zum Masterplan für die Leipziger Vorstadt stehe. Das viertel brauche Wohnungen und keinen riesigen Einkaufsmarkt.

Für die Linke hatte Fraktionschef Andre Schollbach auch zahlreiche Bedenken angemeldet und unter anderem geunkt, dass der Bebauungsplan einer rechtlichen Überprüfung nicht standhalten könnte. Am Ende gab es bei den Linken jedoch kein eindeutiges Votum. Vielleicht auch deshalb betonte schollbach, dasss die abstimmung keeinesfalls ein "Showdown" sei. Ein definitives Ja zur ansiedlung wird erst der im Mai zu wählende neue Staddtrat treffen. Zuvor können jetzt aber alle Bürger die Pläne einsehen und gegebenenfalls ihre Bedenken formulieren.

sl / chs

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