Volltextsuche über das Angebot:

10 ° / 6 ° wolkig

Navigation:
Google+
Dresdner Stadtrat am Donnerstag: Beim Asylthema ziehen alle an einem Strang

Dresdner Stadtrat am Donnerstag: Beim Asylthema ziehen alle an einem Strang

Seltenen Einmütigkeit im Dresdner Stadtrat: Alle Fraktion haben sich auf einen gemeinsamen Antrag zu Flüchtlingskrise in der Stadt verständigt, der am Donnerstag beschlossen werden soll.

Voriger Artikel
Dresden: Donhauser und Avenarius zu Fraktionschefs gewählt – Grüne lassen einen Posten frei
Nächster Artikel
CDU im Dresdner Stadtrat für historische Fassade am Palais Riesch

Auslöser sind die im Laufe eines Vierteljahres verdoppelten Zahlen für die 2015 wahrscheinlich von Dresden aufzunehmen Asylbewerber.

Quelle: Daniel Karmann

Linke, Grüne, SPD, CDU, AfD und FDP/Freie Bürger fordern darin die Stadtverwaltung auf, für die weitere Schaffung von Asylbewerberunterkünften auch „mobile Raumeinheiten auf Vorrat“ zu beschaffen. Auslöser sind die im Laufe eines Vierteljahres verdoppelten Zahlen für die 2015 wahrscheinlich von Dresden aufzunehmen Asylbewerber. War im Mai noch von rund 2700 Flüchtlingen die Rede, so werden nach der Prognose von Ende August inzwischen mehr als 5300 erwartet. Allenthalben wird von weiter steigenden Zahlen ausgegangen.

Die Stadt soll aber weiterhin dezentrale Unterbringungsmöglichkeiten aquirieren, heißt es im fraktionsübergreifenden Antrag. Sie soll aber auch stadtweit zentrale Wohnheime suchen - „in Anbetracht der aktuellen Situation auch über die Kapazitätsgrenze von 65 Plätzen hinaus“, die bislang festgelegt war. Die Verwaltung soll die entsprechenden Kosten ermitteln und sich beim Land für eine vollständige Übernahme der Ausgaben durch den Freistaat einsetzen. Die Lösungsvorschläge sollen auf einer zentralen Bürgerversammlung und „frühzeitig und umfassend“ in den Ortschaften vorgestellt werden.

Der Jugendhilfeausschuss hat am Mittwoch beschlossen, dem Verein Spike (Altstrehlen 1) rund 7700 Euro für die soziale Arbeit mit Asylbewerbern zur Verfügung zu stellen. Spike und Conni e.V. sollten sich zum um Landesmittel bemühen, und die Stadt dann für die Kofinanzierung sorgen. Sollte es rund um die Erstaufnahmeeinrichtung des Landes in Dresden Bedarf für Sozialarbeit geben, könne die Stadt die geförderten freien Träger um Angebote bitten.

Ingolf Pleil

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Stadtpolitik
  • 13. Februar

    Ob Gedenken, Täterspuren oder Menschenkette: Alle Infos finden sie in unserem Special zum 13. Februar in Dresden mehr

  • Semperopernball
    Semperopernball

    Alle Infos, alle Highlights, die schönsten Bilder - der Semperopernball in Dresden. mehr

Städtewetter
Heute -° / -° -
- -°/-° -
- -°/-° -
Wettersponsor

Das Wetter in und um Dresden präsentiert Ihnen die Toskana-Therme Bad Schandau.