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Dresdner SPD und Grüne: "Gagfah-Fusion nicht zu Lasten der Mieter"

Dresdner SPD und Grüne: "Gagfah-Fusion nicht zu Lasten der Mieter"

Die Immobilienfirmen Gagfah und Deutsche Annington wollen fusionieren. Wie gestern bekannt wurde, haben sich die Führungsgremien beider Firmen dafür ausgesprochen (siehe Wirtschaft).

Die Gagfah besitzt in Dresden rund 38 000 Wohnungen. Erste Stimmen aus der Stadtpolitik fordern, dass die Fusion nicht zu Lasten der Mieter gehen dürfe. "Die Meldung ist eine weitere Bestätigung, dass die Dresdner Wohnungen zum Objekt des globalen Immobiliengeschäftes gemacht worden sind", sagte etwa der SPD-Fraktionsvorsitzende Peter Lames. Man müsse mit dem Unternehmen auch in neuer Struktur so gut wie möglich arbeiten. Thomas Löser von den Grünen mahnt die Gagfah, auch nach einer möglichen Fusion zu ihrem Wort zu stehen, "ihrer sozialen Verantwortung gerecht zu werden und keine Nachteile für Mieter zuzulassen."

Ziel der Fusion sind wirtschaftliche Vorteile durch Synergieeffekte. Entstehen würde ein Mietwohnungsanbieter mit rund 350 000 Wohneinheiten im Wert von 21 Milliarden Euro. Die Kartellbehörden müssen das Geschäft zunächst prüfen. Was eine mögliche Fusion für die Dresdner Wohnungsmieter bedeutet, fragt DNN-Redakteur Thomas Baumann-Hartwig in der morgigen Ausgabe im Gespräch mit Gagfah-Verwaltungsratsmitglied Thomas Zinnöcker.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 02.12.2014

Franziska Schmieder

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