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Dresdner SPD schimpft über Verzögerung beim Narrenhäusel

Stadtentwicklung Dresdner SPD schimpft über Verzögerung beim Narrenhäusel

Die Diskussion um das Narrenhäusel spitzt sich zu. SPD-Stadtrat Thomas Blümel will, dass jetzt endlich etwas passiert. Der OB soll für die Umsetzung des Stadtratsbeschlusses zur Ausschreibung des Grundstücks für den Wiederaufbau sorgen.

Das Narrenhäusel (Mitte) soll nach dem Willen der Neumarkt-Gesellschaft wiederaufgebaut werden. Jetzt ist eine Diskussion entbrannt.
 

Quelle: Visualisierung: GHND

Dresden.  Für Stadtrat Thomas Blümel ist das Maß langsam voll. „Das ist das typische Verhindern und Verzögern“, kommentierte er die wiederholten Angaben der Stadtverwaltung, dass sich die Verkaufsausschreibung für das Grundstück, auf dem das Narrenhäusel wiedererrichtet werden soll, noch verzögert.

Anfang des Jahres hatte der Stadtrat unter anderem auf Betreiben der SPD die Verwaltung mit der Ausschreibung des Grundstücks beauftragt. Das Gelände, auf dem das Narrenhäusel bis zur Zerstörung 1945 und dem späteren Abriss stand, gehört der Stadt. Für den Wiederaufbau soll es verkauft werden. Dazu ist eine Ausschreibung notwendig. Für das Projekt steht mit Frank Wießner bereits ein Investor bereit, der sich auch an der Ausschreibung beteiligen will. Das Dresdner Bauunternehmen kalkuliert mit einer Investition von etwa drei Millionen Euro und will das bebaute Grundstück nach 60 Jahren an die Stadt zurückfallen lassen.

Das Rathaus hatte zuletzt mitgeteilt, vor der Ausschreibung seien noch Prüfungen notwendig. Unter anderem geht es dabei um die Verkehrsanbindung des Hauses und um die Einbettung in den geplanten Umbau des Kopfes der Augustusbrücke, in den das Narrenhäusel hineinragt. Inzwischen ist wohl auch die Rede davon, dass der Standort noch um einige Meter verschoben werden müsste. Baubürgermeister Raoul Schmidt-Lamontain (Grüne) hatte zuletzt im Bauausschuss deutlich gemacht, dass das Projekt nicht hintertrieben werden solle.

Aus Blümels Sicht sind die Verzögerungen nicht mehr hinnehmbar. „Die tun ja so, als wäre das Grundstück auf dem Mond und es müsste eine Leiter da hingebaut werden.“ Wenn er nüchtern die Fakten analysiere, sei bislang nichts passiert. Ihm sei dabei auch völlig egal, wo genau es in der Verwaltung hake. „Ich erwarte vom Oberbürgermeister, dass er die Stadtratsbeschlüsse umsetzt und endlich etwas passiert.“

Von Ingolf Pleil

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