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Dresdner SPD macht bei Wohnungsbau Druck

Verwaltung plant noch Debatte über Raumausstattung Dresdner SPD macht bei Wohnungsbau Druck

800 Wohnungen will die rot-grün-rote Stadtratsmehrheit in einem ersten Schritt für einkommensschwache Dresdner errichten lassen. Die kommunale Wohnungsbaugesellschaft kommt jedoch nicht so richtig in Fahrt.

800 Wohnungen will die rot-grün-rote Stadtratsmehrheit in einem ersten Schritt für einkommensschwache Dresdner errichten lassen.

Quelle: dpa

Dresden. 800 Wohnungen will die rot-grün-rote Stadtratsmehrheit in einem ersten Schritt für einkommensschwache Dresdner errichten lassen. Die kommunale Wohnungsbaugesellschaft kommt jedoch nicht so richtig in Fahrt. Frühestens im November könne die Verwaltung eine Vorlage zu Rechtsform und Finanzierung in den Stadtrat einbringen, hieß es kürzlich. Mit einem Beschluss des Stadtrats zur Woba-Gründung wäre dann nicht mehr in diesem Jahr zu rechnen. Die SPD fürchtet nun weitere Verzögerungen und macht Druck. Die Planungen für den Wohnungsbau, mit denen zunächst die Stadttochter Stesad vom Stadtrat beauftragt worden ist, gehen der Fraktion nicht schnell genug. Aus einem Schreiben der Stadtverwaltung an alle Stadträte geht hervor, dass die Stesad demnächst die Stadtratsfraktionen in einen Diskussionsprozess über Raumbedarf und Wohnungsgrößen einbeziehen will. Nach dem ursprünglichen Stadtratsauftrag sollten jedoch schon Ende Juni Varianten auf dem Tisch liegen.

„Es darf keine weiteren Zeitverluste geben“, erklärte SPD-Fraktionschef Christian Avenarius gegenüber DNN. Spätestens mit der Vorlage der Verwaltung zur Rechtsform und zur Finanzierung sollten auch die Wohnungsparamenter vorgeschlagen werden, damit der Stadtrat „noch in diesem Jahr“ die Gründung der Wohnungsbaugesellschaft beschließen kann. Offenbar sei in der Verwaltung aber nicht jedem „die Dringlichkeit der neuen Wohnungsgesellschaft bewusst“, sagte Avenarius. Auch ein noch geplanter Workshop „Denksalon sozialer Wohnungsbau in Dresden“ dürfe nicht zu weiteren Verzögerungen führen. Die vom Freistaat angekündigte Förderung für sozialen Wohnungsbau sei absehbar. Dafür müsse die Stadt aber über eine förderfähige Gesellschaft verfügen. An den Fördergeldern gebe es schließlich landesweit Interesse.

I. Pleil

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