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Dresdner SPD: Friedel und Bertram machen Platz für neue Leute - Am 30. November werden die Kandidaten für Landtags- und Stadtratswahl aufgestellt

Dresdner SPD: Friedel und Bertram machen Platz für neue Leute - Am 30. November werden die Kandidaten für Landtags- und Stadtratswahl aufgestellt

Einen Wahlmarathon plant die Dresdner SPD am 30. November. Im Dresdner Volkshaus auf dem Schützenplatz sollen nicht nur die Direktkandidaten für die Landtagswahl aufgestellt werden, sondern auch die Kandidaten für die Stadtratswahl.

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Quelle: dpa

Unterbezirksvorsitzende Sabine Friedel hofft dennoch, dass der Wahlkonferenztag am frühen Abend abgeschlossen wird. Vieles spricht dafür, denn bei den Sozialdemokraten geht es eher harmonisch zu. Kampfkandidaturen sind die Ausnahme.

Zwei Stadträte verzichtenfreiwillig auf vordere Listenplätze: Sabine Friedel selbst steht gegenwärtig im Wahlkreis 2 (Neustadt) lediglich auf  Platz 4, Martin Bertram hat sich um Listenplatz 9 im Wahlkreis 6 (Striesen) beworben – wohl für beide das sichere Aus.  Ich bin seit 2004 im Stadtrat und will nun nach zwei Wahlperioden Platz für neue Leute machen“, erklärte Friedel, die auch im Landtag sitzt. Sie sei gerne Stadträtin und würde sich freuen, wenn sie trotz Listenplatz 4 wieder gewählt werden würde. „Aber wenn  es nicht so ist, dann eben nicht.“ In jedem Fall könne die SPD so einmal ausprobieren, wie viel Persönlichkeitsfaktor bei der Stadtratswahl eine Rolle spielt. „Die meisten Wähler machen ihr Kreuz  bei der Nummer eins“, weiß Friedel.Auch Bertram, bildungspolitischer Sprecher der Stadtratsfraktion, sitzt  seit 2004 im Stadtrat und will nun Platz für neue Leute machen. In Striesen bewirbt sich der Ortsbeirat Christian Bösl um Platz 1, in der Neustadt Vincent Drews, Vorsitzender der Neustadt-SPD.

In den meisten Wahlkreisen (WK) kandidieren die bisherigen Stadträte für Platz 1: Axel Bergmann im WK 1 (Mitte), Richard Kaniewski im WK 3 (Pieschen),  der Fraktionsvorsitzende Peter Lames im WK 5 (Elbhang), Thomas Blümel im WK 7 (Tolkewitz), während  Albrecht Pallas wieder als Spitzenkandidat im WK 10 (Süd) antreten will und Peter Bartels im WK 12 (West). Eine Kampfabstimmung um Platz 1 gibt es im WK 11 (Löbtau/Plauen). Das ist der Verringerung von 13 auf 12 Wahlkreise geschuldet. Der kulturpolitische Sprecher der Stadtratsfraktion ilm Heinrich und der Löbtauer Ortsbeirat Ekkehardt Müller bewerben sich um die  Spitzenposition. Der Unterlegene bei der Abstimmung wird auf Platz zwei gesetzt. Im WK 4 (Nord) bewirbt sich Katherina Schubarth um Platz 1, im WK 8 (Leuben) Michael-P. Bäuerle und im WK 9 (Prohlis) Dorothee Marth. Auf den Listenvorschlägen für die Wahlkonferenz sind einige Prominente vertreten, so der frühere Ortsamtsleiter Dietrich Ewers oder die ehemalige städtische Ausländerbeauftragte Marita Schieferdecker-Adolph. Auch Sebastian ogel, Vorsitzender des Ausländerrats, will für die SPD antreten. Mit Oberstaatsanwalt Christian Avenarius und dem Vorsitzenden Richter am Landgericht Joachim Kubista sind neben Lames zwei weitere Juristen im Staatsdienst vertreten.

Avenarius bewirbt sich auch als Direktkandidat für die Landtagswahl im K 42. Mitbewerber Michael Jakisch hat jetzt seine Kandidatur zurückgezogen, so dass sich Avenarius wohl mit  CDU-Bewerber Christian Piwarz auseinandersetzen wird. Im WK 41 tritt Sabine Friedel an und trifft auf den  CDUKreisvorsitzenden Christian Hartmann, im WK 43 wird Stadtrat Albrecht Pallas mit der CDU-Politikerin Aline Fiedler um das Direktmandat ringen – wenn die Wahlkonferenz zustimmt. Im WK 44 gibt es mit Stadtrat Thomas Blümel und Marc Dietzschkau zwei Bewerber, während für WK 45 mit dem Rechtsanwalt Harald Baumann- Hasske und für WK 46 mit Eva- Maria Stange Alleinbewerber notiert sind. Auch für den neu gebildeten  WK 47 gibt es nur einen Kandidaten – Richard Kaniewski will gegen Sachsens Innenminister Markus Ulbig (CDU) antreten. Spannender dürfte es am 11. Januar 2014 zugehen, wenn die SPD die Listenplätze für die Landtagswahl vergibt.

Thomas Baumann-Hartwig

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