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Dresdner Luft zu dreckig: Pförtnerampeln stauen bald Verkehr an der Stadtgrenze ab

Dresdner Luft zu dreckig: Pförtnerampeln stauen bald Verkehr an der Stadtgrenze ab

Der Dresdner Weg, statt durch Umweltzonen und Fahrverbote die Stadtluft durch viele kleine Maßnahmen zu säubern, war bisher nur teilweise erfolgreich, wie Wirtschaftsbürgermeister Dirk Hilbert (FDP) am Montag eingeräumt hat.

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Hohes Verkehrsaufkommen in der Innenstadt sorgt für starke Feinstaubwerte auch in Dresden. Die Stadt hält Pförtnerampeln, die den Verkehr in der Innenstadt drosseln sollen, für die nachhaltigere Alternative zur Umweltzone.

Quelle: dpa

Den größten Coup konnte er noch mithilfe seines Parteifreundes, Wirtschaftsminister Sven Morlok (FDP), landen, der kürzlich dafür sorgte, dass die Landesbediensteten in Dresden nun Jobtickets bekommen (Wir berichteten).

Die Wirtschaft hinkt dagegen mit der Modernisierung ihrer Laster- und Kleintransporterflotten hinterher: Statt 63 Prozent - wie eigentlich geplant - erfüllten Ende 2011 nur 54 Prozent der Nutzfahrzeuge die Umweltnormen der „Grünen Plakette". Vor allem aber hat der Luftreinhalteplan nicht verhindert, dass Dresden im vergangenen Jahr erneut die EU-Grenzwerte für Feinstaub und Stickstoff in der Stadtluft verletzt hat. Allerdings ging es Städten wie Leipzig, die Umweltzonen eingeführt haben, nicht anders: Dort waren die Grenzwertverletzungen teils sogar drastischer.

Daher will Hilbert am Dresdner Weg festhalten, den er für den „nachhaltigeren" hält: „Der Haupteffekt einer Umweltzone ist eine beschleunigte Modernisierung der Fahrzeugflotte", argumentierte er. „Wir wollen dagegen eine langfristige Veränderung des Verkehrsverhaltens erreichen." Sein Weg ist allerdings mit bitteren Pillen gepflastert: Das Umweltamt bereitet jetzt Pförtnerampeln an der Radeburger und der Leipziger Straße vor, die de facto den Verkehr gen City an den Stadtgrenzen zurückstauen sollen.

 

Heiko Weckbrodt

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