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Dresdner Kita-Betrieb erwartet Fehlbetrag von 11,8 Millionen Euro

Dresdner Kita-Betrieb erwartet Fehlbetrag von 11,8 Millionen Euro

Der Kita-Eigenbetrieb wird in diesem Jahr voraussichtlich mit einem Fehlbetrag von etwa 11,8 Millionen Euro abschließen. Das hat die "B & P Wirtschaftsprüfung" in ihrem Prüf- und Lagebericht für den städtischen Eigenbetrieb prognostiziert.

Verantwortlich dafür sind einerseits die steigenden Kinderzahlen - 2012 betreuen die Dresdner Kitas in Summe 41 490 Mädchen und Jungen, etwa 5,4 Prozent mehr als im Vorjahr. Außerdem war im städtischen Haushalt von vornherein ein zu niedriger Betriebskosten-Zuschuss für die Kitas einkalkuliert, hinzu kamen Tarifsteigerungen für die Erzieherinnen und rund vier Millionen Euro Bundesmittel, die nicht wie erwartet an die Kommune geflossen sind.

Die Zahlungsfähigkeit des Kita-Betriebes sei aber nicht gefährdet, betonten die Wirtschaftsprüfer in ihrem Gutachten. Denn entweder schießt die Stadt die fehlenden 11,8 Millionen Euro nach - oder der Eigenbetrieb muss das Defizit in den Folgejahren ausgleichen. Auch in den kommenden Jahren müsse sich die Stadt im Übrigen auf einen steigenden Zuschussbedarf des Kita-Betriebs einstellen, heißt es in dem Gutachten, das am Donnerstag dem Stadtrat vorgelegt werden soll.

Auch die Personalbeschaffung werde mittelfristig eine "große Herausforderung" sein, warnten die Wirtschaftsprüfer. "Der Bedarf an pädagogischem Personal wird in den kommenden Jahren weiter steigen und altersbedingt scheiden gleichzeitig zunehmend Beschäftigte aus." Derzeit liegt der Altersdurchschnitt der Kindergärtnerinnen bei 42,1 Jahren. hw

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 16.10.2012

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