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Dresdner Jugendhelfer wollen mehr Geld

Dresdner Jugendhelfer wollen mehr Geld

Die Verteilung der Jugendhilfegelder bleibt trotz der jüngsten Erhöhung um knapp zwei Millionen Euro (DNN berichteten) umstritten. So übergab Ralf Markmann vom Kinder- und Jugendhaus Gorbitz an Oberbürgermeisterin Helma Orosz (CDU) am Rande der jüngsten Sondersitzung des Stadtrates rund 90 Protestkarten von jungen Gorbitzern.

Denn das Jugendhaus soll ab Juli nur noch mit zwei statt bisher drei Personalstellen arbeiten - damit seien Schließtage an den Sonnabenden kaum noch zu vermeiden, kündigte Markmann an.

Auch das "Dresdner Aktionsbündnis Kinder und Jugend" kritisierte die Förderentscheidungen in der städtischen Jugendhilfe. Tenor: Zwar sei es erfreulich, dass nun zusätzliches Geld im Haushaltsplan 2013/14 eingeplant wurde, um den Jugendhelfern mehr Lohn zahlen zu können, außerdem für die Schulsozialarbeit und Jugendhaus-Sanierungen. Aber dennoch bleibe die Jugendhilfe chronisch unterfinanziert, erklärte Bündnis-Sprecher Tobias Bohnet.

Er verwies darauf, dass angesichts des derzeit geplanten Budgetrahmens die Jugendhäuser "Game" in Prohlis und "East End" in Seidnitz von der Schließung bedroht seien, außerdem die Kontaktstelle Koitzschgraben, der Kinderzirkus Kaos, der Waldspielplatz im Albertpark und weitere Einrichtungen. Ähnliche Kritik übten die Prohliser SPD-Politikerinnen Dorothée Marth und Ines Vogel. hw

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 12.01.2013

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