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Dresdner Florian André Unterburger ist neuer Chef der Piratenpartei in Sachsen

Dresdner Florian André Unterburger ist neuer Chef der Piratenpartei in Sachsen

Der Dresdner Florian André Unterburger ist neuer Chef der Piratenpartei in Sachsen. Der 25 jähriger Geschichtsstudent wurde am Samstag auf dem Landesparteitag im erzgebirgischen Olbernhau mit 55,3 Prozent der Stimmen gewählt.

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Der Dresdner Florian André Unterburger ist neuer Chef der Piratenpartei in Sachsen. (Archiv)

Quelle: Dominik Brüggemann

In einer Kampfabstimmung setzte er sich gegen Thomas Walter durch, einen 55-jährigen Notar aus Leipzig.

Trotz des knappen Ergebnisses zeigte er sich im Anschluss zufrieden. „Das wichtigste Ziel für uns muss jetzt sein, eine vernünftige Liste für die Bundestagswahlwahl zu machen. Dafür müssen wir uns fit machen“, sagte er telefonisch gegenüber DNN-Online. Dies werde aus seiner Sicht ein großer Kraftakt. Ein Ziel für die sächsischen Piraten wollte noch nicht verkünden, dafür sei es noch zu früh.Unterburger hatte in seiner Bewerbungsrede angekündigt, mit mehr Transparenz und „Real-Life-Treffen“ den Zusammenhalt der sächsischen Partei stärken und das bisherige „Kreisdenken“ überwinden zu wollen. Derzeit seien Sachsens Piraten der „mitgliederschwächste“ und „konfliktstärkste Landesverband“ der Partei in Deutschland, kritisierte Unterburger. Zudem wolle er helfen, Themen der Partei besser nach außen zu kommunizieren. „Wir haben inzwischen ein breiteres Programm. Jetzt muss es uns gelingen auch Themen aktiv zur Diskussion zu stellen und nicht nur reaktiv zu antworten“, kündigte er an.

Unterburger zog sich mit der Wahl zugleich von seinem Posten als Beisitzer der Dresdner Piraten zurück. Die Partei sieht eine doppelte Ämtervergabe nicht vor. „Sofern es die Zeit zulässt, werde ich mich auch weiterhin an der Lokalpolitik beteiligen. Dresden wird weiter mein Lebensmittelpunkt sein,“ so Unterburger im Gespräch.

Einen persönlichen Antritt bei der Landtagswahl, die regulär erst 2014 ansteht, machte der neue Landeschef von der Entwicklung des Parteiprogramms abhängig. Am bereits von Amtsvorgänger Romeyke ausgerufenen Ziel, künftig auf allen Ebenen parlamentarisch vertreten sein zu wollen, hält auch Unterburger fest. Bei der Landtagswahl 2009 waren die Piraten mit knapp 35 000 Stimmen auf 1,9 Prozent gekommen.

Der bisherige Parteichef Andreas Romeyke war nicht wieder angetreten. Zur Begründung hatte er angegeben, wieder mehr Zeit mit der Familie verbringen zu wollen. Die Mitgliederzahl hat sich nach Parteiangaben innerhalb eines Jahres mehr als verdoppelt und liegt jetzt bei knapp 900.

dpa/dbr

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