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Dresdner Finanzausschuss vertagt Beschluss über Fördermittel für das Kraftwerk Mitte

Drewag muss sich Geduld üben Dresdner Finanzausschuss vertagt Beschluss über Fördermittel für das Kraftwerk Mitte

Die Sanierung der Gebäude 2.1 bis 2.4 auf dem Gelände des Kraftwerks Mitte wird deutlich teurer als geplant. Nach einer Grobplanung hatten die Drewag-Stadtwerke noch 10,3 Millionen Euro für den Um- und Ausbau der ehemaligen Industriegebäude veranschlagt. Jetzt liegen exaktere Unterlagen vor.

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Die Baustelle im Kraftwerk Mitte im September 2015.

Quelle: Dietrich Flechtner

Dresden. Die Sanierung der Gebäude 2.1 bis 2.4 auf dem Gelände des Kraftwerks Mitte wird deutlich teurer als geplant. Nach einer Grobplanung hatten die Drewag-Stadtwerke noch 10,3 Millionen Euro für den Um- und Ausbau der ehemaligen Industriegebäude veranschlagt. Jetzt liegen exaktere Unterlagen vor, nach denen die Sanierung 12,1 Millionen Euro kosten wird. Als Mieter will die Drewag das Heinrich-Schütz-Konservatorium Dresden (HSKD) und die Puppentheatersammlung des Freistaats Sachsen gewinnen. Mieten von 8,50 Euro pro Quadratmeter sollten den Institutionen zunächst angeboten werden, doch das ist mit der Erhöhung der Baukosten nicht hinzubekommen.

Damit die Miete neun Euro nicht übersteigt, soll die Stadt jetzt in die Bresche springen und der Drewag statt der bewilligten drei Millionen Euro Städtebaufördermittel einen Zuschuss von 3,6 Millionen Euro zahlen. Eine entsprechende Vorlage stoppten aber gestern Vertreter der rot-grün-roten Stadtratsmehrheit im Finanzausschuss vorläufig. Grund: Zuerst soll noch das Kulturamt Stellung zur Erhöhung der Miete von 8,50 auf 9 Euro nehmen. Denn das Amt finanziert die städtische Musikschule HSKD. „Da muss man sich bei den Haushaltsberatungen Gedanken machen“, warb Finanzbürgermeister Hartmut Vorjohann (CDU) um einen zeitnahen Beschluss, doch mit den Stimmen von RGR wurde die Entscheidung vertagt.

Nach Auskunft des Stadtplanungsamtes ist die Verzögerung aber wenig dramatisch: Da die Drewag noch mit dem Freistaat über einen Mietvertrag für die Puppentheaterversammlung verhandelt, würden in diesem Jahr nur nichtstatische Abbrucharbeiten ausgeführt. Das Herrichten der Räume für die Sammlung koste richtig Geld, weil in das alte Industriegebäude neue Ebenen eingebaut werden müssten. Auch die Räume für das HSKD werden mit hohem Aufwand hergerichtet. So soll die alte Schaltzentrale im Gebäude erhalten bleiben.

Thomas Baumann-Hartwig

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