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Dresdner Einzelhandel im Clinch miteinander: Edeka wehrt sich gegen Globus

Dresdner Einzelhandel im Clinch miteinander: Edeka wehrt sich gegen Globus

Nach dem Stadtratsbeschluss am Donnerstag zur Überprüfung aller drei neuen Einzelhandelsstandorte in der Neustadt (Postgelände, DVB-Hochhaus, Alter Leipziger Bahnhof) geht das Tauziehen hinter den Kulissen um den "richtigen" Standort weiter.

Von Ralf Redemund

Anders als die geplanten 8800 Quadratmeter Verkaufsfläche, die Globus am Bahnhof bauen will, sei die Edeka-Verkaufsfläche von maximal 2800 Quadratmeter im früheren DVB-Hochhaus am Albertplatz im Einklang mit dem städtischen Gutachten zur Fortschreibung des Einzelhandelskonzept von Junker und Kruse, das im Mai vorgestellt wurde. Das schrieb Christoph H. Grundmann von der Edeka Nordbayern Bau- und Objektgesellschaft gestern den DNN.

Edeka wehrt sich gegen Behauptungen, Globus hätte Zugriff auf das Hochhaus am Albertplatz. "Eine Erklärung, man würde das Hochhaus mit sanieren, besitzt keinerlei sachliche Basis", so Grundmann. Globus hatte der CDU schriftlich mitgeteilt, man werde notfalls auch das DVB-Hochhaus sanieren, falls Edeka aussteigen würde, wenn Globus kommt. Im 40 Meter hohen maroden Stahlbetonskelettbau soll ein hochwertiges Nahversorgungszentrum mit einem Edeka-Vollsortiment-Markt entstehen. Das Gesamtinvestitionsvolumen betrage rund 22 Millionen Euro, die Sanierung des Hochhauses und der Anbau weiterer Gebäude inbegriffen (DNN berichteten). Zum Vergleich: Globus will 30 Millionen investieren, plant dabei knapp 9000 Quadratmeter Verkaufsfläche mit rund tausend Pkw-Stellplätzen sowie der Sanierung der denkmalgeschützten Bahnhofsanlagen.

An der Ecke Königsbrücker Straße/Lößnitzstraße könnte auf 14 000 Quadratmetern Grundfläche ebenfalls ein Einkaufszentrum entstehen. Interessent Florana ist zwar inzwischen wieder abgesprungen, dafür zeigte Kaufland Interesse. Der Stadtrat indes beschloss auf Antrag der SPD-Fraktion, dass die Stadt an dieser Stelle die Errichtung eines Stadtteilzentrums prüft. "Ein Sport- und Jugendzentrum fehlt im Stadtteil genauso wie eine neue Schule mit Kindertagesstätte. Die Nutzung des Geländes für ein Einkaufszentrum lehnen wir weiterhin ab", erklärte SPD-Stadtchefin Sabine Friedel.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 26.11.2011

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