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Dresdner CDU-Fraktion bedauert Missverständnisse über Äußerungen zu Guernica

Dresdner CDU-Fraktion bedauert Missverständnisse über Äußerungen zu Guernica

Der Vorsitzende der CDU-Fraktion im Dresdner Stadtrat, Georg Böhme-Korn, hat mit Bedauern die entstandenen Missverständnisse zu seinen kürzlich erfolgten Äußerungen zum Vorstoß der Grünen, eine Straße in Dresden nach der 1937 zerbombten Stadt Guernica zu benennen, zur Kenntnis genommen.

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Georg Böhme-Korn (CDU) bedauert die entstandenen Missverständnisse.

Quelle: CDU .

Dies teilte der Pressesprecher der CDU-Fraktion, Stefan Zinkler, am Mittwoch mit. Böhme-Korn hatte auf der jüngsten Stadtratssitzung die ablehnende Haltung seiner Fraktion unter anderem damit begründet, dass die Grünen bestrebt seien, das Stadtzentrum mit "Fanalen der Schande" zu überziehen. Dabei bezog er sich auf frühere Vorstöße der Opposition, zum Beispiel eine Straße nach der ermordeten Ägypterin Marwa El-Sherbini zu benennen.

"Natürlich ist der Tod von Jorge Gomondai eine Schande für unsere Stadt, natürlich ist der Tod von Marwa El-Sherbini eine Schande für unsere Stadt. Und auch die Bombardierung Guernicas ist eine Schande für die Täter, selbst wenn das nur wenig Bezug zu Dresden hat. Was ist dann so schändlich daran, das Kind beim Namen zu nennen?", erklärt der Vorsitzende jetzt. Die CDU-Fraktion hätte damals die Benennung des Gomondai-Platztes nicht abgelehnt und sie verschließe sich weder einer Ehrung Marwa El-Sherbinis noch einem Gedenken an die Bombardierung Guernicas. Solche schändlichen Ereignisse jedoch in Dresdner Straßennamen festzuhalten, sei für die Fraktion der falsche Weg. Dafür sei vielmehr eine Art des Gedenkens angebracht, die "erlebbar näher zum Anlass des Gedenkens ist, so für Guernica zum 13. Februar", heißt es in der Mitteilung.

Die Äußerungen Böhme-Korns seien von bestimmten politischen Kräften aus dem Zusammenhang gerissen worden, um daraus abenteuerliche Unterstellungen zu konstruieren. Dass dies in der Öffentlichkeit zu Missverständnissen geführt hat, sei bedauerlich.

 "Die Linke" hatte die Äußerung Böhme-Korns als "eines demokratischen Politikers unwürdig" kritisiert. Das Kulturbüro nannte sie einen "Schlag ins Gesicht der Opfer rassistischer Gewalt und ihrer Familien". Die Jungsozialisten forderten seinen Rücktritt.

cg

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