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Dresdner AG 13. Februar ruft zu Protest gegen homophobe und rechtsradikale Veranstaltung auf

Dresdner AG 13. Februar ruft zu Protest gegen homophobe und rechtsradikale Veranstaltung auf

Februar und zahlreiche Dresdner Verbände rufen zur Protestveranstaltung gegen eine homophobe Veranstaltung am Samstag in Dresden auf. Anlass ist die Veranstaltung „Besorgte Eltern gegen Frühsexualisierung“, der sich die rechtsextreme NPD auf dem Theaterplatz anschließen möchte.

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Die Regenbogenfahne ist ein beliebtes Symbol, um für Toleranz zu werben.

Quelle: Fredrik von Erichsen

Die AG 13. Diese Veranstaltung sei ein Deckmantel, um rechtsextreme Kräfte in Dresden zu mobilisieren, so die Mitteilung der AG 13. Februar.

Deshalb hofft Joachim Klose, Moderator der AG 13. Februar, auf einen breiten Protest der Dresdner: „Nachdem die NPD zur Teilnahme aufruft, ist das Feigenblatt der Veranstaltung ‚besorgter Eltern’ gefallen. Schlimm genug wäre eine menschenverachtende Veranstaltung gegen die sexuelle Selbstbestimmung. Aber die NPD braucht wohl eine solche Plattform, um überhaupt noch etwas schaffen zu können.“ Die AG 13. Februar betonte, dass jede Form von Ausgrenzung und Diskriminierung abzulehnen sei. Daher beschlossen die Mitglieder folgenden Appell: „Liebe Dresdnerinnen und Dresdner, schließen Sie sich am Sonnabend, dem 15. November 2014, ab 13 Uhr dem Protest an der Demonstration am Schloßplatz an. Wir sind nicht allein. Mit dabei sind Vereine, Gewerkschaften, Kirchen, Parteien und viele mehr. Wir treten gemeinsam für Toleranz und Demokratie ein.“

Auch die SPD-Arbeitsgemeinschaften der Schwusos und Jusos rufen zum Protest auf. Der Gruppe, die sich hinter der „Initiative Besorgte Eltern“ verbirgt, gehe es nicht um das Kindeswohl, sondern um den Kampf gegen Vielfalt und Akzeptanz von Menschen, die von der Norm abweichen, so die SPD-Gruppen. Deshalb sei die Gegendemonstration eine gute Gelegenheit, für die Gleichstellung im Zusammenleben einzutreten.

Hartmut Rus, Sprecher des Lesben- und Schwulenverbandes Sachsen (LSVD), setzt sich ebenfalls für mehr Akzeptanz ein und ruft zum Protest auf. Statt sich für ein mobbingfreies und wertschätzendes Klima an Schulen einzusetzen, sorgten sich die Eltern der Gegenveranstaltung nur um eines: „Ihre eigenen Kinder könnten nicht heterosexuell werden, wenn diese von der Existenz von Lesben, Schwulen oder Transgender erfahren“, so Rus in einer Mitteilung vorab. Der LSVD unterstützt daher den Aufruf zur Teilnahme an der Gegendemonstration um 13 Uhr auf dem Schlossplatz. Weil sexuelle Vielfalt ein Menschenrecht sei, engagiert sich auch Annekatrin Klepsch (MdL, Die Linke): „Zu einem weltoffenen und kreativen Dresden gehört auch die Abwehr diskriminierender Forderungen, wie sie durch die angekündigte Aktion erhoben werden.“

dbr

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