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Dresdens OB Helma Orosz: "Ausgleich finden zwischen An- und Entspannung"

Dresdens OB Helma Orosz: "Ausgleich finden zwischen An- und Entspannung"

Im Dezember kehrte Helma Orosz nach zehnmonatigem Kampf gegen den Brustkrebs im Schillergarten ins Blitzlicht der Öffentlichkeit zurück und kündigte die Rückkehr ins Oberbürgermeister-Amt für den 1. März an.

Dresden .

Morgen ist es soweit. Vorab stand die OB DNN-Redakteur Ralf Redemund für Fragen zur Verfügung.

Wie verliefen die Therapien zur Stabilisierung ihrer Gesundheit seit ihrem öffentlichen Auftritt im Dezember?

Die letzten zwei Monate habe ich genutzt, um meine Genesung weiter voranzutreiben. Dazu habe ich eine 14-tägige Kur wahrgenommen. Ich erhalte weiterhin Therapien zur Minimierung von noch vorhandenen Nebenwirkungen der Krebsbehandlung.

Was hat Ihnen Kraft und Mut gegeben, um die Behandlung ihres aggressiven Brustkrebses über sich ergehen zu lassen?

Meine Familie, Freunde, und Wegbegleiter gaben mir in dieser schweren Zeit sehr viel Kraft. Aber auch der Zuspruch der Dresdnerinnen und Dresdner hat mir in dieser Zeit gut getan und mir Mut gemacht. Dafür bin ich sehr dankbar. Diese wunderbare Art und Weise der Begleitung gab mir Hoffnung und Stärke für meine Genesung. Diese Anteilnahme hat bei mir noch einmal das Gefühl der Freude und des Stolzes, Oberbürgermeisterin dieser Stadt zu sein, verstärkt.

Welche Konsequenzen ziehen sie aus der Erkrankung, werden Sie ihren persönlichen Lebensstil verändern?

Nach so einer Erkrankung muss man sein Leben verändern. Das ist ganz klar und das werde ich tun. Es gibt drei wichtige Punkte, die ich beachten werde. Ich muss einen Ausgleich zwischen Anspannung und Entspannung finden. Ich muss meinen Körper mit einem umfangreichen Bewegungsprogramm fit halten. Und ich muss mich gesünder ernähren. Wichtig ist: Dieser Vorsatz darf nicht nach ein paar Wochen wieder vergessen sein.

Wie werden Sie ihr OB-Amt nun führen? Was wird anders werden im Vergleich zu vorher?

Das wird ein Thema an meinem ersten Arbeitstag sein. Da bespreche ich die zukünftigen Arbeitsabläufe mit meinen engsten Mitarbeitern und den Bürgermeistern. Gemeinsam finden wir dann eine handhabbare Verfahrensweise.

Wie lief aus Ihrer Sicht die Vertretung ihres Amtes durch den Ersten Bürgermeister Dirk Hilbert?

Ich danke Herrn Hilbert, der von einem Tag auf den anderen meine Vertretung übernehmen musste. Er hat diese Aufgabe mit viel Engagement und verantwortungsvoll erfüllt. Dieser persönliche Dank an ihn wird auch einer der Punkte an meinem ersten Arbeitstag sein.

Mit welchen Themen außer dem 13. Februar konnten Sie sich schon stär- ker vertraut machen? Wir haben gehört, dass Ihnen auch die Zwingerfestspiele besonders am Herzen gelegen haben...

Ich habe gerade davon gesprochen, dass ich gelassener an die Dinge herangehe. Ich kehre am 1. März ins Amt zurück. Dann werde ich mir die Zeit nehmen und mich in die anstehenden Themen einarbeiten.

Worauf werden Sie ihre Kraft in den kommenden Monaten konzentrieren?

Lassen Sie uns dazu in vier Wochen noch einmal sprechen.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 29.02.2012

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