Volltextsuche über das Angebot:

2 ° / -6 ° heiter

Navigation:
Google+
Dresdens Ex-Polizeipräsident bei der Opposition schon länger in Kritik

Dresdens Ex-Polizeipräsident bei der Opposition schon länger in Kritik

Dresdens abberufener Polizeipräsident Dieter Hanitsch stammt aus Eisleben (Sachsen-Anhalt) und begann seine Laufbahn bei der Bereitschaftspolizei. Unmittelbar nach der Wende - von Oktober 1990 bist August 1991 - war er Chef der Polizeischule in Dresden.

Voriger Artikel
Bündnis „Kein Platz für Nazis“ fordert zu Protesten am 17. Juni in Dresden auf
Nächster Artikel
Linke prangern Willkür bei Hausdurchsuchung am 19. Februar an

Der ehemalige Polizeipräsident Dieter Hanitsch.

Quelle: dpa

Bis 1998 arbeitete Hanitsch dann in der damaligen Landespolizeidirektion Zentrale Dienste, danach war er unter anderem im Innenministerium für Polizeitechnik zuständig. 2002 wechselte er ins Polizeipräsidium Dresden, dort war er bis 2004 kommissarischer Leiter. Es folgte eine kurze Zeit im Innenministerium. Nach der Polizeireform wurde er im August 2005 schließlich Leiter der neuen Polizeidirektion Dresden.

Zumindest bei der Opposition stand er in dieser Funktion schon seit einigen Monaten in der Kritik. Anlass ist der Einsatz der Ordnungshüter bei den von Gewalt überschatteten Protesten gegen die Aufmärsche Rechtsextremer am 13. und 19. Februar. In diesem Jahr eskalierte die Gewalt. Kritiker werfen der Polizeiführung vor, vor allem am 19. Februar nicht deeskalierend genug gewirkt zu haben. Bis zu seiner Versetzung stand das Innenministerium hinter dem Polizeipräsidenten; Entlassungsgerüchte gab es aber bereits seit einigen Tagen.

Dabei stand der heute 55-Jährige zwischen den Fronten. Hanitsch hatte damals schon im Vorfeld vor Problemen gewarnt und keinen Hehl daraus gemacht, dass ihm die erneute Genehmigung der Neonazi-Aufmärsche nicht schmeckte. Besorgt schaute er aber auch auf die Gegendemonstranten, die gleichfalls bundesweit mobil gemacht hatten. Letztlich gelang es der Polizei am 19. Februar nicht, tausende Demonstranten voneinander zu trennen. Als Polizisten massiv angegriffen wurden, schritten die Beamten konsequent ein.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Stadtpolitik
  • 13. Februar

    Ob Gedenken, Täterspuren oder Menschenkette: Alle Infos finden sie in unserem Special zum 13. Februar in Dresden mehr

  • Semperopernball
    Semperopernball

    Alle Infos, alle Highlights, die schönsten Bilder - der Semperopernball in Dresden. mehr

Städtewetter
Heute -° / -° -
- -°/-° -
- -°/-° -
Wettersponsor

Das Wetter in und um Dresden präsentiert Ihnen die Toskana-Therme Bad Schandau.