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Dresdens Bäderchef Mania hat Disziplinarverfahren gegen sich selbst beantragt

Dresdens Bäderchef Mania hat Disziplinarverfahren gegen sich selbst beantragt

Die Stadt Dresden hat gegen den Leiter des Sportstätten- und Bäderbetriebs (SBB) Sven Mania ein Disziplinarverfahren eingeleitet. Darüber informierte Stadtsprecher Kai Schulz gestern auf DNN-Anfrage.

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Sven Mania

Quelle: Sebastian Kahnert

Betriebsleiter Mania habe das Verfahren selbst gegen sich beantragt. Geführt werde es durch die städtische Disziplinarstelle, die der Oberbürgermeisterin Helma Orosz (CDU) unmittelbar berichtet. Über Einzelheiten wollte sich Stadtsprecher Schulz jedoch nicht äußern. Mania gibt seine Dienstgeschäfte am Donnerstag wegen einer Fortbildung für den höheren Dienst für drei Monate an eine Vertreterin ab.

Der Gesamtpersonalrat der Stadt Dresden sowie die Frauenbeauftragten von Stadt und SBB haben zuvor in einem Brief die sofortige Beurlaubung Manias gefordert. Gegen den Betriebsleiter sind in der vergangenen Woche Vorwürfe wegen Anzüglichkeiten und Einschüchterungsversuchen publik geworden. Erst nachdem Auszüge eines Briefes vom SBB-Personalrat an die Öffentlichkeit geraten waren, gelangte die Angelegenheit zur OB, die daraufhin vom zuständigen Sportbürgermeister Winfried Lehmann (CDU) die Herausgabe des Schreibens forderte. Lehmann hatte den Brief vom 15. Februar bis dato - ohne darauf einzugehen - in der Schublade verschwinden lassen.

"Aufgrund der Vorwürfe, sind wir der Ansicht, dass ein sofortiges Handeln Ihrerseits notwendig ist", hieß es in dem aktuellen Brief an die OB. In vergleichbaren Situationen würden Beschäftigte umgehend freigestellt. "Aus unserer Sicht ist Herr Mania bis zur Klärung der Sachverhalte umgehend zu beurlauben", appellierten die Personalräte. Dies sei nötig, um den Druck auf die (weiblichen) Beschäftigten zu mindern. "Die im Raum stehenden Vorwürfe müssen in den nächsten 14 Tagen umfänglich aufgeklärt werden", forderte auch Grünen-Fraktionsvorsitzende Christiane Filius-Jehne. kt

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 30.04.2013

Katrin Tominski

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