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Dresden wählt Stadtrat und Europaparlament – Wahlbeteiligung ähnlich wie 2009

Dresden wählt Stadtrat und Europaparlament – Wahlbeteiligung ähnlich wie 2009

Seit 8 Uhr waren insgesamt 439.158 Dresdner an die Wahlurnen gerufen. Gesucht werden in den zwölf Wahlkreisen insgesamt 70 neue Stadträte. Zur Wahl stehen 686 Kandidaten.

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Etwa 20 Prozent der wahlberechtigten Dresdner hatten bis 12 Uhr ihre Stimmen abgegeben.

Quelle: Tanja Tröger

Exakt 56 Bewerber stehen auf den Stimmzetteln im Wahlkreis 11 im Dresdner Westen – da grübelt mancher Wähler in der Kabine recht lange, wo er seine Kreuzchen setzt. „Viele Leute wissen nicht mal, wer auf dem Zettel steht“, hat Denise Gräfe bemerkt, die einen Wahlvorstand in der Grundschule an der Saalhausener Straße leitet. Die 31-jährige Stadtangestellte hat schon oft bei Wahlen geholfen, stets im gleichen Wahllokal, und kann deshalb die Wähler aus Dölzschen und Naußlitz ein wenig einschätzen. Sie weiß, dass am Vormittag eher die älteren Wähler kommen: „Für die ist das eine Art Pflicht, das wollen sie erledigen.“

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In 360 Wahllokalen können die rund 439.000 wahlberechtigten Dresdner ihre Stimme abgeben.

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Voraussichtlich gleiche Wahlbeteiligung wie 2009

Derzeit zeichnet sich eine etwa gleich hohe Wahlbeteiligung ab wie beim letzten Urnengang 2009. Bis 16 Uhr hatten landesweit 32,5 Prozent der rund 3,4 Millionen Wahlberechtigten ihre Stimme abgegeben. Vor fünf Jahren waren es zu diesem Zeitpunkt 33 Prozent. In der Region Dresden und Ostsachsen war bei freundlichem Wetter und Temperaturen um die 20 Grad bis 16 Uhr jeder Dritte (35 Prozent) an der Urne.

Da liegt das Naußlitzer Wahllokal von Denise Gräfe statistisch im Durchschnitt. „Wir haben hier einen Wahlkreis, der recht konservativ ausgerichtet ist. Da gehört es dazu, zur Wahl zu gehen.“ Allerdings sei die Wahlbeteiligung im Vergleich zu einer Bundestagswahl verhalten, meint die Wahlhelferin. Zudem stimmten immer mehr Bürger durch Briefwahl ab. „Vor allem die jüngeren Leute merken, dass das sehr angenehm ist“, sagt sie. Von den rund 950 Wahlberechtigten in ihrem Wahlbezirk hätten rund 210 schon vorab gewählt – ein gutes Fünftel.

Prominenter Wähler in Naußlitz

Zu den Wählern in der Naußlitzer Grundschule zählte auch Musiker und Konzertveranstalter Bernd Aust. „Wahlen sind das wichtigste demokratische Recht, das der Bürger hat, und das sollte man auch wahrnehmen“, sagt der 69-Jährige, nachdem er seinen Stimmzettel in die Urne geworfen hat. In Sachen Stadtrat hat er einen Wunsch: „Ich hoffe, dass die Partei, die der Wählerwille nach oben treibt, eine Mehrheit hat.“ Sonst könne keine klare Stadtpolitik mit zügig getroffenen Entscheidungen gemacht werden, und das sei „nicht förderlich für die Stadt, die wir ja alle sehr lieben.“

Ministerpräsident Tillich wählt in Panschwitz-Kuckau

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Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU, r) hat am Morgen in seinem Wahllokal in der Sorbischen Grundschule „Sula Cisinskeho“ in Panschwitz-Kuckau abgestimmt.

Quelle: Arno Burgi dpalsn

Zu den Wählern der ersten Stunde gehörte Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU). Der 55-Jährige und seine Frau gingen noch vor 9 Uhr in Panschwitz-Kuckau an die Urne – direkt nach dem Gottesdienst.

ttr/dpa

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