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Dresden schnürt ein Milliarden-Investitionspaket

Ankündigung Dresden schnürt ein Milliarden-Investitionspaket

Die Landeshauptstadt Dresden wird in den nächsten fünf Jahren eine Milliarde Euro in ihre Infrastruktur investieren. Das kündigte Finanzbürgermeister Hartmut Vorjohann (CDU) auf der Vergabekonferenz von Stadt und Freistaat an.


Quelle: Dietrich Flechtner

Dresden. Die Landeshauptstadt Dresden wird in den nächsten fünf Jahren eine Milliarde Euro in ihre Infrastruktur investieren. Das kündigte Finanzbürgermeister Hartmut Vorjohann (CDU) gestern auf der Vergabekonferenz von Stadt und Freistaat Sachsen vor rund 100 Inhabern und Geschäftsführern von Bauunternehmen und Handwerksbetrieben an. Die mittelfristige Finanzplanung sehe bis zum Jahr 2021 rund 200 Millionen Euro Investitionen pro Jahr vor. „Wir sind zuversichtlich, dass wir das trotz aller Schwierigkeiten schaffen“, so Vorjohann.

Das Gesamtinvestitionsvolumen von Stadt und Freistaat beträgt nach Angaben der Stadt in diesem Jahr rund 600 Millionen Euro. Eine der größten städtischen Investitionen ist der Umbau des Straßenbahnhofes Tolkewitz zu einem Doppelschulstandort für 1800 Schüler. Laut Sebastian Küfner von der städtischen Tochter Stesad GmbH, die für das Vorhaben verantwortlich zeichnet, sollen allein in diesem Jahr 38,91 Millionen Euro verbaut werden. „Der Hochbau wird im April beginnen“, kündigte der Stesad-Manager an. In den Schulstandort Pieschen in der Gehestraße, der mit 2000 Schülern noch größer wird als Tolkewitz, werden dieses Jahr 4,6 Millionen Euro fließen. Für das Gymnasium Südwest in der Bernhardstraße wird die Stesad dagegen Aufträge in einem Umfang von 15 Millionen Euro vergeben. So soll der Abriss der alten Typ-Dresden-Schule und der alten Sporthalle in Angriff genommen werden.

Der Freistaat Sachsen wird dieses Jahr über den Staatsbetrieb Sächsisches Immobilien- und Baumanagement (SIB) Aufträge in Höhe von rund 190 Millionen Euro vergeben. So sollen Bauarbeiten am Schloss, an der Sempergalerie im Zwinger und an der Technischen Universität realisiert werden. Gleichzeitig der Neubau eines Service- und Logistikzentrums für die Polizei auf der Stauffenbergallee geplant.

„Aufträge der öffentlichen Hand sind vor allem für den lokalen Mittelstand ein wichtiger Grundpfeiler“, erklärte Robert Franke, Leiter des städtischen Amtes für Wirtschaftsförderung. Das Amt organisiert die Vergabekonferenz gemeinsam mit der Auftragsberatungsstelle Sachsen sowie den Kammern des Dresdner Handwerks, von Industrie und Handel, der sächsischen Ingenieure und Architekten.

Von Thomas Baumann-Hartwig

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