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Dresden schafft zusätzliche Unterbringungsplätze für Asylsuchende - Containerdorf geplant

Dresden schafft zusätzliche Unterbringungsplätze für Asylsuchende - Containerdorf geplant

Die Stadt Dresden muss bis zum Jahresende deutlich mehr Asylsuchende unterbringen als geplant, teilte die Stadtverwaltung am Dienstag mit. Nach der letzten Prognose der Landesdirektion Sachsen von Anfang August muss die Landeshauptstadt in diesem Jahr mindestens 2.683 Asylsuchende aufnehmen.

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Die Stadt Dresden muss bis zum Jahresende deutlich mehr Asylsuchende unterbringen als geplant.

Quelle: dpa

Insgesamt müsste die Stadt damit zum Jahresende rund 4.000 Flüchtlinge unterbringen. Laut Sozialbürgermeister Martin Seidel (parteilos) wird die überwiegende Zahl an Asylsuchenden damit noch erwartet. Die neuen Prognosen des Landes werden für Ende August erwartet. „Wir dürfen die nächsten Wochen dennoch nicht wartend verstreichen lassen. Zelte und Turnhallen sind für uns auch als Notquartiere keine Optionen“, macht Seidel deutlich. Vielmehr sollen weitere städtische Wohnheime errichtet und kurzfristige Containerlösungen geprüft werden.

Neues Übergangswohnheim in der Försterlingstraße

Am Standort Försterlingstraße 20 in Dresden-Leuben soll ein neues Übergangswohnheim mit einer Kapazität von zunächst 168 Plätzen entstehen. Nach dem Umbau stehen 65 Zimmer sowie zentrale Küchen, Sanitär- und Gemeinschaftsräume zur Verfügung. Die Einrichtung wird als Clearing-Stelle genutzt, da die bereits geplante Clearing-Stelle in Dresden-Prohlis nicht mehr ausreichen wird. „Innerhalb von vier bis acht Wochen wird hier entschieden, ob die Asylsuchenden zukünftig zunächst in einem anderen Wohnheim oder in einer Wohnung untergebracht werden können“, erklärte Seidel. „Das Objekt wird die zweite Clearingstelle der Landeshauptstadt Dresden für die von der Erstaufnahmeeinrichtung des Landes kommenden Asylsuchenden sein.“ Sollte der Stadtrat der Errichtung des Übergangswohnheims zustimmen, könnten die ersten Asylsuchenden voraussichtlich Mitte 2016 einziehen.

Neues Übergangswohnheim in Alttolkewitz

Nach verwaltungsinternen Prüfungen und Einschätzung der Fachleute ist das ehemalige Hotel „Alttolkewitzer Hof“ in Dresden gut geeignet, kurzfristig bis zu 60 Flüchtlinge aufzunehmen. Mit den Eigentümern werden aktuell die Konditionen für einen Kauf der Immobilie besprochen. Über den Ankauf selbst muss der Stadtrat entscheiden. Ab Oktober sollen Flüchtlinge in dem Wohnheim untergebracht werden.

Vorzeitige Nutzung des Übergangswohnheimes Heidenauer Straße

Am Standort Heidenauer Straße 49 in Dresden wurde durch den Stadtrat bereits im Dezember 2014 ein Wohnheim mit einer Kapazität von 150 Plätzen bestätigt. Ursprünglich sollte das Objekt als neue Clearing-Einrichtung nach Abschluss der Sanierungsarbeiten im April 2016 in Betrieb genommen werden. Nach aktuellen Planungen können die ersten Asylsuchenden schon Anfang Oktober einziehen. Bis zum Abschluss aller Sanierungsarbeiten verfügt das Wohnheim über maximal 100 Plätze.

Übergangswohnheim Lockwitztalstraße geht im November in Betrieb

Nachdem sich die Eröffnung des Wohnheimes in der Lockwitztalstraße 60 in Dresden wegen Sanierungsproblemen mehrfach verzögert hat, kann das Wohnheim nun ab Anfang November erste Flüchtlinge aufnehmen. Ursprünglich war geplant, das Haus mit 72 Plätzen bereits im Juli 2015 in Betrieb zu nehmen.

Suche nach Containerstandorten in Dresden

Wie die DNN am Dienstag exklusiv berichteten, sollen auf Grund der steigenden Anzahl von Asylsuchenden kurzfristig auch Containerstandorte mit jeweils bis zu 180 Plätzen im Stadtgebiet Dresden installiert werden können. Sozialamt und Stadtplanungsamt prüfen derzeit, welche Flächen und Grundstücke dafür in Frage kommen. Die Planungen sollen soweit vorangetrieben werden, dass bei Bedarf binnen sechs Monaten ein oder mehrere Containerlösungen in Betrieb genommen werden können.

Anmietung von Wohnungen, Hotelzimmern und PensionenDie Stadt Dresden hat bisher etwa 383 Gewährleistungswohnungen für die Unterbringung von Asylsuchenden angemietet. Bei hundertprozentiger Auslastung können dort bis zu 2.373 Asylsuchende unterkommen. Darüber hinaus werden aktuell 95 Asylsuchende in 19 Ferienwohnungen und Pensionen untergebracht. Die Zahl der Plätze in Hotels, Ferienwohnungen und Pensionen soll weiter ausgebaut werden. Zusätzlich soll die Zahl der Gewährleistungswohnungen weiter steigen.

wt

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