Volltextsuche über das Angebot:

5 ° / 4 ° Regenschauer

Navigation:
Google+
Dresden finanziert Kauf des „Prinz Eugen“

Städtische Tocher Stesad erhält ein Darlehen Dresden finanziert Kauf des „Prinz Eugen“

Die Kommunalaufsicht übte Kritik: Beim Kauf des ehemaligen Hotels „Prinz Eugen“ wurde der Stadtrat nicht beteiligt. Das ändert Finanzbürgermeister Hartmut Vorjohann (CDU) jetzt und legt nachträglich die Fakten auf den Tisch. Der Stadtrat soll den längst vollzogenen Kauf beschließen.

 Der Stadtrat wird sich mit dem Kauf des Hotelgebäudes in Laubegast befassen.
 

Quelle: Flechtner

Dresden.  Das ehemalige Hotel „Prinz Eugen“ in Laubegast wird längst als Asylbewerberheim genutzt. Nun beteiligt die Stadtverwaltung den Stadtrat am Kauf der Immobilie. Die städtische Tochter Stesad GmbH soll ein Gesellschafterdarlehen in Höhe von 3,9 Millionen Euro von der Stadt zur Verfügung gestellt bekommen. Das Darlehen wird über zehn Jahre getilgt. Da die Stesad das Gebäude an die Stadt vermietet, werden die Mietzahlungen in die Tilgung des Darlehens fließen. In zehn Jahren soll das Geld zurückgezahlt sein.

Die Stesad hat das Hotelgebäude im vergangenen Jahr erworben. Die Kommunalaufsicht hatte bemängelt, dass der Stadtrat nicht an der Kaufentscheidung beteiligt wurde. Damals hatten verschiedene Kaufinteressenten der Stadt das Objekt zur Miete angeboten, heißt es in der Vorlage von Finanzbürgermeister Hartmut Vorjohann (CDU). Die Laufzeit des Mietvertrags sollte zehn Jahre betragen. Deshalb sei im Vergleich zur Anmietung der Immobilie der Kauf deutlich wirtschaftlicher gewesen.

Weit über 100 Dresdner haben am Donnerstag den Tag der offenen Tür genutzt, um die Asylunterkunft im ehemaligen Hotel „Prinz Eugen“ in Augenschein zu nehmen. Dort sollen ab Anfang Juni schrittweise bis zu 94 Asylsuchende einquartiert werden.

Zur Bildergalerie

Nach Beendigung der Nutzung als Flüchtlingsunterkunft sollen Wohnungen in dem Gebäude entstehen, das ursprünglich als Wohngebäude errichtet worden sei. Die Zuordnung der Immobilie in das Eigentum der Stesad sei eine Zwischenlösung. Später soll die noch zu gründende kommunale Wohnungsbaugesellschaft das Gebäude mit einer Nettogrundfläche von 3040 Quadratmetern erhalten.

Die Vorlage wird im Finanzausschuss beraten, das letzte Wort hat der Stadtrat.

Von Thomas Baumann-Hartwig

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Stadtpolitik
Anzeige
  • 13. Februar

    Ob Gedenken, Täterspuren oder Menschenkette: Alle Infos finden sie in unserem Special zum 13. Februar in Dresden mehr

  • Semperopernball
    Semperopernball

    Alle Infos, alle Highlights, die schönsten Bilder - der Semperopernball in Dresden. mehr

Städtewetter
Heute -° / -° -
- -°/-° -
- -°/-° -
Wettersponsor

Das Wetter in und um Dresden präsentiert Ihnen die Toskana-Therme Bad Schandau.