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Dresden ergreift erste Maßnahmen für eine sauberere Neustadt

Dresden ergreift erste Maßnahmen für eine sauberere Neustadt

Die Arbeitsgruppe zur Verbesserung der Sauberkeit im Szeneviertel Äußere Neustadt hat erste Ergebnisse präsentiert. Insgesamt 13 Standorte für zusätzliche Papierkörbe wurden festgelegt, vor allem an der Rothenburger Straße, Louisenstraße und am Bischofsplatz, teilte die Stadt mit.

Die neuen Mülleimer kosten rund 12.000 Euro und werden voraussichtlich im März 2012 aufgestellt, so die Stadt.

Auch zwei neue öffentliche Toiletten sind geplant - eine am Alaunplatz und eine an der Louisenstraße 32 nahe der Scheune. Dafür müsse aber noch die Finanzierung gesichert werden.

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Die bunte Neustadt in Dresden ist geprägt von den vielfältigen Möglichkeiten um einkaufen, Party machen oder trinken zu gehen.

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Zudem achteten Beamte des Ordnungsamtes laut Mitteilung mehr darauf, ob Papierkörbe und Wertstoffsammelbehälter überquellen oder Sperrmüll abgestellt wurde. Dadurch könnten solche Dreckecken schneller beseitigt werden, hofft die Stadtverwaltung. Auch Hundehalter sollen die Beamten häufiger kontrollieren.

Das Handlungskonzept „Szeneviertel - ja, Dreckecken - nein" strebt an, die Äußere Neustadt ordentlicher zu gestalten. Es solle kein klinisch sauberer Stadtteil entstehen, sondern „ein Ort, an dem sich Bewohnerinnen und Bewohner sowie Gäste noch wohler fühlen", so die Stadt. Auf Initiative des Ortsamtsleiters André Barth setzten sich Vertreter verschiedener Dresdner Ämter sowie Neustädter Initiativen und Vereine an einen Tisch. Auch die Einwohner der Neustadt werden eingebunden.

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Die BRN am Samstagnachmittag: Langsam füllten sich die Straßen und Hinterhöfe der Neustadt wieder.

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Eine große Kampagne im kommenden Jahr soll Anwohner und Neustadt-Besucher anregen, Müll zu vermeiden oder korrekt zu entsorgen, teilt die Stadt mit. Wie genau die „pfiffigen Hinweise" aussehen sollen, diskutiert die Arbeitsgruppe gerade.

Ulla Wacker vom Stadtteilhaus Neustadt ist an der Arbeitsgruppe beteiligt. Sie findet es „toll, dass sich Herr Barth und die anderen Ämter so engagieren und die Bürger einbeziehen. Dieser Austausch ist ein Novum", so Wacker. Die geplante Kampagne solle die Bewohner und Besucher der Neustadt für das Thema Müllentsorgung sensibilisieren. Dabei müsse aber sehr auf eine differenzierte Darstellung geachtet werden.

Valentin Lippmann, Sprecher der Grünen Ortsbeiräte, sieht es ebenfalls positiv, dass konkrete Maßnahmen ergriffen werden. Er plädierte zudem für weitere Papierkörbe am Alaunplatz. Die Kampagne zur Müllbeseitigung und die entstehenden Kosten hingegen betrachtet er skeptisch. „Ich glaube nicht, dass es was bringt, Plakate in die Gegend zu hängen." Die Botschaft dürfe keinesfalls zu appellativ sein und das Problem nicht schlimmer darstellen, als es sei. Der Tenor in den Arbeitsgruppen-Gesprächen sei, dass der Charakter der Neustadt als bunt, lebendig und etwas anders nicht verloren gehen dürfe.

Tanja Tröger

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