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Donhauser fordert Aufgabenkritik in der Stadtverwaltung

Personaldebatte Donhauser fordert Aufgabenkritik in der Stadtverwaltung

CDU-Stadtratsfraktionsvorsitzender Jan Donhauser hat gegenüber DNN eine „Aufgabenkritik“ in der Stadtverwaltung angemahnt. Der Amtsantritt des neuen Oberbürgermeisters Dirk Hilbert (FDP) und der Beigeordneten biete die Chance für einen Neustart.

Dresden. CDU-Stadtratsfraktionsvorsitzender Jan Donhauser hat gegenüber DNN eine „Aufgabenkritik“ in der Stadtverwaltung angemahnt. Der Amtsantritt des neuen Oberbürgermeisters Dirk Hilbert (FDP) und der sieben neuen Beigeordneten biete die Chance für einen Neustart gemeinsam mit den Mitarbeitern des Rathauses. Donhauser spricht sich gegen eine pauschale Aufstockung des Verwaltungspersonals wegen größerer Arbeitsumfänge in einigen Bereichen wie im Sozialressort aus. „Ich finde, wir sollten alles auf den Prüfstand stellen und mit den Mitarbeitern überlegen, wie effektiver gearbeitet werden kann.“

Es sei unbestritten, dass beispielsweise wegen der rasant ansteigenden Zugangszahlen von Asylbewerbern die Aufgaben im Ressort von Sozialbürgermeisterin Kris Kaufmann (Die Linke) deutlich gewachsen seien. „Wir müssen dabei überlegen, ob wir personelle Ressourcen im Rathaus freibekommen können, die wir dem Sozialbereich zur Verfügung stellen.“

Der CDU-Fraktionsvorsitzende warnte davor, dass eine Aufstockung der Personalkosten Investitionen der Stadt zum Beispiel in Kindertagesstätten oder Schulen bremsen. „Wir müssen uns jetzt überlegen, was in der Verwaltung dringend geboten ist und an welchen Stellen wir Aufwand reduzieren können“, erklärte er.

Der Stadtrat könnte mit gutem Beispiel vorangehen und sowohl die Zahl der Ausschussmitglieder als auch die Zahl der Sitzungen verringern, schlägt Donhauser vor. Die rot-grün-rote Stadtratsmehrheit hatte die Zahl der Ausschussmitglieder von elf auf 15 aufgestockt. Gleichzeitig werden die meisten Vorlagen in einer ersten und einer zweiten Lesung beraten. „Das hat sich aus meiner Sicht nicht bewährt, sondern nur die Arbeitsbelastung der einzelnen Stadträte und der Verwaltung erhöht“, stellt Donhauser fest. Eine Korrektur würde die Effizienz der Stadtratsarbeit erhöhen und Kosten sparen.

 Thomas Baumann-Hartwig

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