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Diskussion um Aufwertung des Dresdner Wasaplatzes

Diskussion um Aufwertung des Dresdner Wasaplatzes

Geschätzte 250 vorzugsweise Bürger der älteren Generation folgten dieser Einladung. Sie wurden zunächst recht ausführlich über die Ergebnisse umfassender Untersuchungen zur geschichtlichen und städtebaulichen Einordnung des Wasaplatzes, zu seinen Defiziten und Möglichkeiten informiert.

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Maik Pfützner: Mitarbeiter der Stadtreinigung Für Maik Pfützner von der Stadtreinigung, sind kalte Temperaturen kein Grund zu Hause zu bleiben, denn der Müll, den die Dresdner tagtäglich produzieren, muss auch im Winter abtransportiert werden. 200 bis 300 Papierkörbe entleert Pfützner am Tag in sein Sammelfahrzeug. Die Kälte macht ihm dabei einige Probleme. "Der Müll gefriert in den Tonnen fest, so dass man meistens kräftig rütteln und schlagen muss, um den Abfall zu lösen", sagt Pfützner. Die g

Quelle: Peter Weckbrodt

Der Prohliser Ortsamtsleiter Jörg Lämmerhirt brachte es einleitend wohl richtig auf den Punkt mit der Einschätzung, dass am Wasaplatz schlicht die Zeit stehen geblieben sei. "Im aktuellen Erscheinungsbild ist er ein diffuser Verkehrsraum, der mit seinem Erscheinungsbild, seiner Funktion und seiner Aufenthaltsqualität den Anspruch eines Zentrums im Stadtteil nicht erfüllt. Dieser Platz hat als öffentlicher Raum Defizite", lautete die jüngste rathauseigene Einschätzung.

Ronald Kramer (Freie Bürger) kennt die Forderungen der Bürger nach Schaffung einer öffentlichen Toilette, behindertengerechter Haltestellen und von Ruheplätzen. Bessere Straßenbeläge, Abstellmöglichkeiten für Fahrräder, Beseitigung der chaotischen Parkplatzsituation sind ebenfalls ständig wiederkehrende Themen im Ortsbeirat Prohlis.

Nun soll, offenbar der neuen Rathausstrategie folgend, durch das Rathaus das Gespräch mit den Bürgern als Ausgangspunkt für Veränderungen genommen werden. Immerhin beabsichtigen die Stadtväter, mit der Planung "Stadtbahntrasse zum Wasaplatz 2020", diesen Platz neu zu ordnen, nachhaltig zu gestalten sowie städtebaulich wirksam aufzuwerten. Anforderungen und Bedürfnisse der Bevölkerung sollen ermittelt werden. Dazu stellte Angela Aurin vom Büro Rehwaldt Landschaftsplanung sehr detailliert sowohl Ergebnisse von Analysen als auch die unverzichtbaren Vorgaben für die künftige Gestaltung vor.

In der anschließenden, sofort lebhaft einsetzenden Diskussion wurde schnell klar, dass die Strehlener sich mit den von der Stadt geplanten deutlichen Veränderungen in der Straßenbahnführung durch die Oskar- und Tiergartenstraße sowie später zusätzlich durch die Caspar-David-Friedrich-Straße, nach wie vor ihre Sorgen haben. Da wird deren Notwendigkeit weiter hinterfragt wie auch die Finanzierbarkeit.

Werden die später nicht mehr genutzten Gleise in der Lockwitzer Straße zügig ausgebaut oder bleiben sie liegen wie in der Mügelner Straße? Welche Maßnahmen des Schutzes vor Lärm und Erschütterungen sind für die Oskarstraße vorgesehen? Müssen sich die Anlieger und Gewerbetreibenden am Wasaplatz auf große baubedingte Sperrmaßnahmen einstellen? Diesen und weiteren Fragen stellten sich ebenso geduldig wie qualifiziert in der Antwort der Leiter des Stadtplanungsamtes Stefan Szuggat und weitere Stadtplaner. Auf die nächste Diskussionsrunde dürfen die Strehlener schon gespannt sein.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 02.02.2013

Peter Weckbrodt

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