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Die Stadt braucht eine politische Haltung zum 13. Februar - Robert Koall spricht im Stadtrat

Die Stadt braucht eine politische Haltung zum 13. Februar - Robert Koall spricht im Stadtrat

Die politische Ordnung ist in Dresden gut genug ausgeprägt, findet Robert Koall. Die Stadt braucht eine politische Haltung zum 13. Februar und dem Missbrauch dieses Datums durch Rechtsextreme.

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Robert Koall

Quelle: PR

Das sagte der Chefdramaturg des Staatsschauspiels am Donnerstag im Stadtrat im Rahmen einer Aktuellen Stunde, die die FDP auf die Tagesordnung gehoben hatte.

Koall konnte vor den Stadträten sprechen, weil ihm die Bündnisgrünen, SPD und Linke Rederecht eingeräumt hatten. So bekam der Chefdramaturg Gelegenheit, 15 Minuten lang seine Sicht zu den Ereignissen am 13. und am 19. Februar zu erklären. Der Hintergrund: Bereits wenige Tage nach dem Geschehnissen hatte er sich zu diesem Thema öffentlich zu Wort gemeldet.

Seine Position hat sich inzwischen nicht verändert. Koall findet es „schmählich und feige", dass sich die Stadt im Licht des Erfolgs der Menschenkette gesonnt und die Gegner der Rechtsextremen am 19. Februar „im Stich gelassen" hat. Es könne nicht sein, dass man in Dresden automatisch in den Verdacht gerät, zum linksradikalen Lager zu gehören, wenn man eine klare Haltung gegen die Neonazis zeigt, so Koall. Er setzt auf den Diskurs, den Innenminister Markus Ulbig (CDU) zum 13. Februar angeregt hat. Thema seien dabei aber nicht „gewaltbereite Chaoten", sagte Koall und wandte sich dabei direkt an die FDP.

Die hatte der Aktuellen Stunde die Überschrift „Null-Toleranz gegenüber gewalttätigen Demonstranten" gegeben, Dresden dürfe keine Bühne für rechte und linke Chaoten werden. Fraktionschef Holger Zastrow nannte es „feige", dass SPD, Grüne und Linke den Chefdramaturgen sprechen ließen, statt sich selbst zu äußern. An die SPD richtete er sich mit der Feststellung, dass die Initiative der Partei für eine friedliche Großveranstaltung am 13. Februar womöglich nicht ernst gemeint sein könnte. „Ich bin nicht sicher, ob ich ihnen trauen kann", sagte Zastrow. Die Partei sei „auf dem linksradikalen Auge blind" und müsse zunächst ihr Verhältnis zum Rechtsstaat klären.

cs

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