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Der Wahlkreis 11 gilt als „Ort der Glückseligkeit“, doch Wohnraum und Kita-Plätze werden immer knapper

Der Wahlkreis 11 gilt als „Ort der Glückseligkeit“, doch Wohnraum und Kita-Plätze werden immer knapper

Als ein „Ort der Glückseligkeit“ gilt der Dresdner Süden oft für Außenstehende, wie Irina Brauner, Ortsamtsleiterin in Plauen, sagt.

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Der Wahlkreis 11, hier ein Blick auf die Saalhausener Straße in Löbtau, besticht durch seine Stadtrandlage und viele Grünflächen.

Quelle: Jürgen M. Schulter

Während sich in Coschütz und Gittersee vermehrt Unternehmen angesiedelt haben, zieht es viele junge Familien nach Plauen. Die Stadtrandlage ist beliebt, mit dem Fichtepark, dem Bienertwanderweg und dank der Renaturierung der Wismut-Halde in Gittersee gibt es sehr viele grüne Flächen. Zudem schwören viele Alteingesessene auf Plauen, leben seit Generationen in diesem Stadtteil.

Die Beliebtheit des Wahlkreises 11 birgt aber auch seine Tücken. Kita-Plätze zum Beispiel sind keine Selbstverständlichkeit. Auch wenn sich auf dem Gebiet der Kinderbetreuung viel bewegt – auf dem Zschertnitzer Weg etwa oder auf der Passauer Straße sind neue Kitas entstanden, die „Villa Pats Freunde“ auf der Hohen Straße wird gegenwärtig saniert –, nicht jeder Wunsch ist erfüllbar. Durch den Zuzug wird zudem der Wohnraum knapper. Anwohner fürchten, durch eine dichtere Bebauung verliert der Stadtteil seinen Charakter. Vorstöße der Verwaltung auf diesem Gebiet stoßen auf wenig Gegenliebe.

Generell sind die Bewohner des Wahlkreises 11 politisch und bürgerschaftlich engagiert. Besonders aktiv agieren unter anderem die drei Vereine IG Plauen e.V., der Bienertförderverein im Plauenschen Grund e.V. und der Verein „Mensch Plauen“. Ebenso engagiert treten Eltern auf, die sich in Elternvertretungen der Schulen Gehör verschaffen. Deren Geduld aber wird mitunter überstrapaziert.

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Zwei Aufgaben im Bereich des Schulhausbaus müssen sich die künftigen Stadträte besonders auf die Fahnen schreiben. Dabei geht es zum einen um die energetische Sanierung der 49. Grundschule. Die Maßnahme, die für die kommenden Sommerferien geplant war, musste verschoben werden, weil die Schule unter Denkmalschutz gestellt worden ist. Nun müssen denkmalpflegerische Untersuchungen abgewartet werden, bevor die Planungen konkretisiert werden können. Noch schlimmer dran ist das Gymnasium Plauen. Die Einrichtung befindet sich seit Jahren in einem katastrophalen Zustand, die Verwaltung wird daran nicht zuletzt durch den kontinuierlichen Einsatz von Schülern und Eltern immer wieder erinnert.

Zudem muss sich der Stadtrat künftig mit der Wiederbelebung der Kesselsdorfer Straße in Löbtau beschäftigen. An das Bild früherer Tage, als der Straßenzug eine beliebte Flaniermeile war, erinnert heute wenig. Daran hat auch die Eröffnung der Löbtau-Passage nichts ändern können.

Christin Grödel

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